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Aktuelle Beiträge Großfeuer: 80 000 Euro Schaden
Nachrichten Polizei-Report Aktuelle Beiträge Großfeuer: 80 000 Euro Schaden
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15:42 21.09.2018
1400 Stroh- und Heuballen brannten am Freitag in Klockenhagen nieder. Quelle: Robert Niemeyer
Ribnitz-Damgarten/Klockenhagen

Abermals innerhalb weniger Tage mussten die Feuerwehren der Stadt Ribnitz-Damgarten zu einem Großbrand ausrücken. Auf einem Feld in Klockenhagen (Vorpommern-Rügen) brannte am Freitag in den frühen Morgenstunden Stroh und Heu eines Landwirtschaftsbetriebes. 1000 Stroh- und 400 Heuballen waren auf dem Feld gelagert, jedoch nicht mehr zu retten gewesen. „Wir konnten die Strohmieten nur kontrolliert abbrennen lassen“, sagte Oliver Rybickki, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Ribnitz-Damgarten. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf rund 80000 Euro. Vermutlich wurden die Mieten angezündet. Die Kriminalpolizei ermittelt in Richtung Brandstiftung.

1000 Stroh- und 400 Heuballen sind in Klockenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) abgebrannt. Die Polizei ermittelt in Richtung Brandstiftung.

Straße voll gesperrt

Kurz nach fünf Uhr ging der Pieper der Kameraden. Etwa 30 Feuerwehrleute der Züge aus Ribnitz und Damgarten sowie der Einheit Klockenhagen rückten an. Bei Eintreffen der Einsatzwagen brannten die Strohmieten bereits in voller Ausdehnung. „Eine Schwierigkeit war der Wind. Aber der kam aus einer guten Richtung, sodass wir ein Ausbreiten der Flammen verhindern konnten“, so Oliver Rybicki.

Die Feuerwehr war bis 14.45 Uhr, also fast zehn Stunden lang, im Einsatz. Die Landesstraße 21 zwischen Klockenhagen und Altheide musste bis 13 Uhr gesperrt werden.

Feuerteufel unterwegs?

Unklar ist, ob dieser Brand in Zusammenhang mit einer Reihe von Feuern am vorangegangenen Wochenende steht. Dieser Aspekt sei jedoch auch Bestandteil der Ermittlungen der Kriminalpolizei. „Ich hoffe, dass es nicht so ist. Festzuhalten ist aber auch: Es geht auf das Wochenende zu, und schon wieder brennt es“, so Oliver Rybicki.

Unter anderem hatte es vor einer Woche am Bernsteinsee, in Körkwitz und zweimal auf dem Gelände des ehemaligen Faserplattenwerkes gebrannt. Vermutungen, dass diese Brände auf das Konto eines Serienbrandstifters gehen, konnte die Polizei gestern nicht bestätigen. Die Ermittlungen laufen noch.

Wehrführer Oliver Rybicki lobte den Eigentümer des Gutes Klockenhagen, der trotz des eigenen Schadens die Feuerwehr unterstützte, unter anderem Technik und auch Verpflegung für die Kameraden bereitstellt. „Eine sehr gute Kooperation. Das ist selten“, so Rybicki.

Niemeyer Robert

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