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Aktuelle Beiträge Haftbefehle gegen Geldautomatensprenger erlassen
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00:00 07.03.2018
Im Westen von Mecklenburg häufen sich in jüngster Vergangenheit die Angriffe auf Geldautomaten. Quelle: Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Lübz/Potsdam

Wegen der Sprengung eines Geldautomaten in Lübz (Kreis Ludwigslust-Parchim) haben die zuständigen Gerichte Haftbefehle gegen zwei Tatverdächtige erlassen.

Ein 21-Jähriger und ein 18-Jähriger waren am Montag kurz nach der Tat in Potsdam festgenommen worden, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin, Claudia Lange, gestern sagte. Gegen beide bestehe der Verdacht der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und des schweren Diebstahls. Nach einem dritten Täter, der von Polizisten bei der Flucht gesehen worden war, wird noch gesucht.

Der 18-Jährige aus der Nähe von Potsdam wurde vom Amtsgericht der brandenburgischen Landeshauptstadt in Untersuchungshaft geschickt. Gegen den Älteren, der in ähnlichen Fällen bereits polizeibekannt sei, wurde der Haftbefehl von einem Gericht in Mecklenburg erlassen. Ein Zusammenhang mit weiteren Attacken auf Geldautomaten in der Vergangenheit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg werde geprüft.

Laut Polizei hatten sich drei maskierte Männer am Montagmorgen gegen 2.30 Uhr an dem Geldautomaten im Vorraum einer Bank im Zentrum von Lübz zu schaffen gemacht. Bei der Sprengung waren der Automat, eine Wand und auch die Geldkassette zerstört worden. Da Beamte aber schnell bei der Bank waren, hatten die Täter den Angaben zufolge die Geldkassette nicht mehr ausräumen können. Sie flüchteten und ließen auch ein Auto mit Gasflaschen und anderem Werkzeug am Tatort zurück. Verletzt wurde niemand.

Im Westen Mecklenburgs sind seit etwa einem Jahr immer wieder Geldautomaten im Visier von Kriminellen. So waren unter anderem Bankautomaten in Gägelow, Grevesmühlen, Schwerin und zuletzt Parchim betroffen.

W. Wagner

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