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Aktuelle Beiträge Horror-Unfall auf der A 20: Todesopfer sind aus Rostock
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07:58 07.08.2018
Bei einem schweren Unfall sind am Sonntag auf der A 20 nahe Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) zwei Menschen tödlich und vier weitere schwer verletzt worden. Quelle: Polizei Stralsund
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Tribsees

Die beiden Todesopfer des schweren Auffahrunfalls auf der A 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) stammen aus Rostock. Das gab die Polizei am Montag bekannt. Dabei handelt es sich um die 34 Jahre alte Fahrerin und eine 31-jährige Beifahrerin.

Die jungen Frauen saßen in einem Kleinwagen, als am Sonntag ein Mann mit hoher Geschwindigkeit auf das Stauende vor der A-20-Großbaustelle auffuhr. Sie starben noch an der Unfallstelle. Vier weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Die jungen Frauen saßen in einem Kleinwagen VW Up. Ihr Auto befand sich am Ende eines Staus vor der A-20-Großbaustelle in Fahrtrichtung Rostock, als am Sonntag gegen 13 Uhr ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auffuhr. Die beiden Rostockerinnen wurden so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starben.

Vier Schwerverletzte

Bei dem Unfall etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Tribsees wurden vier weitere Personen schwer verletzt, darunter der mutmaßliche Unfallverursacher, ein 36 Jahre alter Mann aus Dänemark. Er war mit einem Toyota Pick-up unterwegs. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW der beiden Rostockerinnen gegen einen weiteren Pkw, ein Skoda, und ein Motorrad geschleudert. Der VW blieb schließlich auf dem Dach zum Liegen. Der Motorradfahrer, ein 61-Jähriger, wurde schwer verletzt. Der 80 Jahre alte Fahrer des Skoda blieb unverletzt.

Außerdem wurden durch den heftigen Zusammenstoß zwei weitere Autos beschädigt: Die 21 Jahre alte Fahrerin eines Skoda Fabia sowie ein Kind, welches in einem Volvo mitfuhr, wurden schwer verletzt.

Autobahn über sieben Stunden gesperrt

Insgesamt waren an dem Unfall sechs Fahrzeuge und neun Personen beteiligt. Um den Verletzten und Beteiligten zu helfen, waren mehrere Notärzte, Rettungswagen und Feuerwehren sowie ein Polizeihubschrauber und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Unfallstelle war in beide Fahrtrichtungen bis etwa 15 Uhr voll gesperrt, die Fahrrichtung Rostock blieb bis 20.30 Uhr dicht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 35 000 Euro. Zur genauen Unfallursache ist ein Gutachter der Dekra eingesetzt worden.

Rob

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