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09:49 05.10.2015
Gleich zwei Mal musste die Polizei eine Bergenerin wegen Lärmbelästigung aufsuchen.
Gleich zwei Mal musste die Polizei eine Bergenerin wegen Lärmbelästigung aufsuchen. Quelle: OZ-Archiv
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Bergen

Anwohner fühlen sich belästig: Gleich zwei Mal musste die Polizei am Feiertag in Bergen wegen Lärmbelästigung ausrücken. Das Ziel des Einsatzes war dabei die gleiche Adresse, ein Mehrfamilienhaus in Bergen Süd. Dort hatte eine 29-Jährige die Musikanlage am Sonnabend so laut aufgedreht, dass Mitbewohner nicht in den Schlaf fanden, die Polizei anriefen und sich über den unzulässigen Lärm beschwerten.

Gegen 2 Uhr ging beim Polizeirevier in der Inselmetropole am Sonnabend bereits der erste Beschwerdeanruf an. Beamte suchten die Wohnung auf. Die Frau konnten sie allerdings nicht zur Rede stellen. Sie habe trotz Klingeln und Klopfen die Tür nicht geöffnet, den Lautstärkeregler  aber trotzdem leiser gedreht, teilt ein Polizeisprecher mit. Lehren aus dem Einsatz scheint die Frau offensichtlich nicht gezogen zu haben, denn am gleichen Tag zu später Stunde mussten Beamte nach einem erneuten Beschwerdeanruf von Anwohnern gegen 23.15 Uhr erneut die Wohnung aufsuchen. Geöffnet hat die 29-Jährige wieder nicht, die Musik jedoch leiser gedreht.

Verantworten muss sich die Lärmverursacherin dennoch. Die Polizei werde die Frau erneut aufsuchen, kündigte der Leiter des Bergener Reviers, Mario Ulrich, am Montagmorgen an. Die 29-Järhige sei „Wiederholungstäterin“ und in sachen Lärmbelästigung keine Unbekannte für die Polizei. Die werde auch Gespräche mit dem Vermieter führen, so Ulrich.



Burwitz, Udo