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00:00 21.01.2016
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Zinnowitz

Brennende Müllcontainer, leerstehende Ruinen oder auch Fahrzeuge: In insgesamt 27 Fällen mussten die Freiwilligen Feuerwehren des Inselnordens im vergangenen Jahr ausrücken, um Brände zu bekämpfen. „In 17 Fällen war es nachgewiesene Brandstiftung, sechs Mal führte Fahrlässigkeit zum Feuer und in vier Fällen war es sogar schwere Brandstiftung“, sagt Bürgermeister Peter Usemann, der auf der Gemeindevertretersitzung aus der Kriminalitätslage der Polizei für die Insel Usedom zitierte. „Im Jahr 2014 waren es noch zehn Fälle weniger“, sagt er. Damals führte „nur“ sechs Mal eine Brandstiftung zu einem Feuer.

Erfreulich sei für ihn jedoch, dass die Anzahl der Straftaten im Inselnorden zurückgegangen ist. „Im Jahr 2015 waren es nur noch 282 registrierte Straftaten. Im Jahr davor waren es noch 341. Das ist ein positiver Trend“, sagt Usemann.

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Allerdings hofft er, dass die Polizeipräsenz auf der Insel verstärkt wird. „Es gibt Nächte, da sind nur zwei Streifenwagen auf der ganzen Insel zwischen Mahlzow und der Stadt Usedom unterwegs. Das kann nicht sein. Da braucht nur irgendwo etwas Schlimmes zu passieren und dann ist keine Polizei vor Ort“, sagt er.

Auch Peter Usemann wandte sich bereits vor einiger Zeit an Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und machte auf die Situation auf der Insel aufmerksam.

Nur in den Sommermonaten wird das Polizeirevier durch Kollegen aus dem Bereitschaftsdienst unterstützt.



Hannes Ewert