Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Aktuelle Beiträge Polizei ermittelt nach Massenschlägerei
Nachrichten Polizei-Report Aktuelle Beiträge Polizei ermittelt nach Massenschlägerei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:25 15.06.2017
Polizist mit Dienstwaffe mit Pfefferspray. (Symbolbild)
Polizist mit Dienstwaffe mit Pfefferspray. (Symbolbild) Quelle: Tilo Wallrodt
Anzeige
Rostock

Bei einer Schlägerei zwischen rund 20 jungen Männern in der Rostocker Innenstadt ist ein junger Syrer leicht verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, sei es am Mittwoch zunächst zwischen dem 28-Jährigen und einem Landsmann zum Streit gekommen, der in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Zwei andere Jugendlichen versuchten nach Zeugenangaben, den Konflikt zu schlichten.

Plötzlich sei unerwartet eine Gruppe von etwa 15 bis 20 Jugendlichen gleicher Nationalität hinzugekommen und vor dem Kröpeliner Tor Center habe sich eine Schlägerei zwischen allen Beteiligten entwickelt.

Die Beteiligten flüchteten noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei. Die Beamten konnten lediglich den ersten Geschädigten der körperlichen Auseinandersetzung antreffen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und den Armen. Er war erheblich alkoholisiert und konnte keine Angaben machen.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Neben dem Geschädigten konnten zehn Zeugen festgestellt und befragt werden.

OZ

Mehr zum Thema

Rund 10 000 Fälle gibt es pro Jahr in Mecklenburg-Vorpommern – Tendenz steigend. Nur etwa jeder dritte wird aufgeklärt – viele Geschädigte bleiben auf den Kosten sitzen. Die Verfahren ziehen sich oft über Monate hin.

12.06.2017

Großeinsatz an einem S-Bahnhof nahe München: Ein Mann entreißt einem Polizisten die Dienstwaffe und schießt dessen Kollegin in den Kopf. Wie er es schaffen konnte, die Waffe zu lösen - es ist unklar.

13.06.2017

Schlägerei in der S-Bahn. Das passiert oft. In vielen Großstädten, in Berlin, in München. An sich ein Routineeinsatz. Doch er endet in einer Schießerei. Denn einer der Randalierer kann sich die Dienstwaffe eines Beamten greifen.

13.06.2017