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Aktuelle Beiträge Staatsanwaltschaft ermittelt weiter zu Emmas Tod
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08:30 25.10.2018
In der Wolgaster Makarenkostraße starb eine Dreijährige an Verbrühungen. Quelle: Tilo Wallrodt
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Wolgast

Im Fall der dreijährigen toten Emma aus Wolgast gibt es nach Aussage der Staatsanwaltschaft Stralsund derzeit noch keine neuen Erkenntnisse. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung mit Todesfolge laufen weiter, sagte auf OZ-Nachfrage der Leitende Oberstaatsanwalt Sascha Ott. So werde noch auf die endgültigen Obduktionsergebnisse aus der Gerichtsmedizin Greifswald gewartet. Dann stehe auch der endgültige Todeszeitpunkt fest. Aus stehe noch eine psychologische Begutachtung der Mutter. Keinerlei Hinweise gebe es derzeit auf die Beteiligung einer fremden dritten Person an der Tat, betonte Ott. Entsprechende Gerüchte halten sich seit Tagen in der 13 000 Einwohner zählenden Stadt Wolgast, wo die Familie des Mädchens lebt. „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass sich die 27-jährige Mutter mit dem Mädchen und einem drei Monate alten Säugling allein in der Wohnung befand“, betonte er. Die Polizei hätte akribisch alle Spuren gesichert und sehr schnell und gut gearbeitet. Der Oberstaatsanwalt schloss auch ein Versagen des Jugendamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald aus, es gebe auch dazu keinerlei Hinweise.

Massive Verbrühungen führten zum Tod

Das kleine Mädchen war am 5. Oktober von der 27-jährigen Mutter vormittags tot im Bett aufgefunden worden, nachdem sie es am Abend zuvor wegen einer Erkältung viel zu heiß gebadet hatte. Das Kind war an den Folgen von massiven Verbrühungen gestorben. 30 Prozent der Haut des Kindes wiesen entsprechende Verletzungen auf. Die Mutter hatte nach dem Auffinden des Kindes den Rettungsdienst alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mädchens feststellen.Warum sie mit der Tochter nicht schon am Vorabend das Wolgaster Krankenhaus aufsuchte oder den Rettungsdienst alarmierte, bleibt unklar. Das Jugendamt hatte nach dem Tod der dreijährigen Emma das drei Monate alte Baby der Frau in Obhut genommen und zu Pflegeeltern gegeben. Die Frau hat zwei weitere ältere Kinder, die ebenfalls bei Pflegeeltern leben.

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