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06:33 30.06.2015
Weil eine Strandparty in Stralsund am Freitag zu laut war, griff die Polizei ein. Jetzt will der Veranstalter keine weiteren Feste im Sommer organisieren.
Weil eine Strandparty in Stralsund am Freitag zu laut war, griff die Polizei ein. Jetzt will der Veranstalter keine weiteren Feste im Sommer organisieren.
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Stralsund

Die einen wollen feiern ohne Ende und Spaß haben. Die anderen fühlen sich durch laute Musik entschieden in ihrer verdienten Nachtruhe gestört.

Am vergangenen Freitag mussten Polizei und Ordnungsamt bei einer verspäteten Mittsommernachts-Feier mit rund 800 Gästen mehrfach für Ruhe sorgen. Das führte dazu, dass Veranstalter Wilfried Lange (61), der zusammen mit seinem Sohn Dirk das „Strandparadies“ betreibt, die Party komplett abbrach.

Lange, der seit vier Jahren das Restaurant in der Badeanstalt führt, gibt diese Veranstaltungsreihe ganz auf: „So viel Zirkus hatten wir noch nie. Ich mache keine Strandpartys mehr. Diesmal gab es nur Stress und eine Menge Unkosten. Am Ende war es ein Verlustgeschäft. Das werde ich mir nicht mehr antun“, sagte  Lange am Montag.

Eigentümer der Fläche ist die Hansestadt Stralsund. „Der Betreiber hat vertraglich zugesichert, jeden potenziellen Lärm ab 22 Uhr zu unterbinden“, sagt Peter Koslik, Pressesprecher im Rathaus. Dies hätten Hansestadt und Polizei letztlich gemeinsam durchzusetzen.



Marlies Walther