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00:03 06.03.2018
In der Erweiterung des Gewerbegebiets „Paaler End“ baut das Seeheilbad Zingst eine Rettungswache. Quelle: Foto: Timo Richter
Zingst

Den Weg für den Bau einer Rettungswache im Gewerbegebiet „Paaler End“ haben die Zingster Gemeindevertreter freigemacht. Einstimmig haben die Mitglieder des Gremiums für eine Änderung des Bebauungsplanes für die Erweiterung des Areal am Zingster Ortsausgang in Richtung Meiningenbrücke gestimmt. Ebenso einmütig ließen die Gemeindevertreter des Seeheilbades eine damit zusammenhängende Änderung des Flächennutzungsplanes passieren. Der stellvertretende Bürgermeister Ingo Reichelt hofft auf einen Baubeginn noch im Oktober dieses Jahres.

Rund 430000 Euro will die Kommune für den Bau der Rettungswache in dem Gewerbegebiet am Ortsausgang in Richtung Meiningenbrücke investieren. Die Kosten kommen durch die Vermietung der Wache an den Landkreis Vorpommern-Rügen als Träger des Rettungsdienstes wieder herein. Nach demselben Modell entstand beispielsweise in Dierhagen eine Rettungswache und auch ein Teil des Rettungszentrums in Prerow wird auf diese Art refinanziert.

Geplant ist eine große Garage mit einem kleinen Anbau für die zweiköpfige Besatzung des Rettungswagens. Zusätzlich soll eine Schlafgelegenheit für einen Auszubildenden entstehen. Als „überaus sportlich“ sieht Reichelt eine Fertigstellung der Rettungswache im Mai/Juni kommenden Jahres.

Grundlage des Vorhabens ist ein Testlauf in Kooperation mit dem Landkreis. So wurde in Zingst probeweise ein Rettungswagen stationiert, um vor allem lange Anfahrtszeiten während der Saison zu vermeiden. Das hat sich laut Reichelt bewährt. In Gesprächen mit Experten habe sich zudem der Standort einer Rettungswache im erweiterten Gewerbegebiet als optimal herauskristallisiert. so müsse die Besatzung für einen Einsatz beispielsweise in Prerow nicht quer durch Zingst fahren, wie es bei einer Stationierung des Rettungswagens nahe der freiwilligen Feuerwehr der Fall wäre.

Einmütig haben die Gemeindevertreter auch den Schutz der „Grünen Siedlung“ in Zingst beschlossen. Das ursprünglich vom volkseigenen Gut Zingst mit kleinen Doppelhäusern bebaute Areal ist heute geprägt durch dauerhaftes Wohnen. Einem schleichenden Veränderungsprozess hin zu der Nutzung der Gebäude als Ferienwohnungen will die Kommune einen Riegel vorschieben. „Die Struktur der Siedlung soll beibehalten werden“, sagt Ingo Reichelt. Die Nutzung als Ferienquartier dürfe nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Verlängert wurde die Veränderungssperre für den nördlichen Bereich der Klosterstraße. Vom Fischmarkt bis zum Hauptübergang ist nun für ein Jahr der Bestandsschutz vorhanden. Grund der Entscheidung war die Fertigstellung einen Bebauungsplans. Um den Bebauungsplan ohne das Torpedieren durch Baumaßnahmen vollenden zu können, hat die Kommune die Veränderungssperre beschlossen.

Im Juni sollen die Arbeiten für den Breitbandausbau in Zingst beginnen. Darüber informierte der stellvertretende Bürgermeister – wohlwissend, dass auch in Zingst Bauarbeiten während der Saison stattfinden werden. „Wenn wir fertig werden wollen, müssen wir in diesen sauren Apfel beißen.“ Geplant ist das Jahr 2019.

Während der Hauptsaison solle aber nicht an Ortsdurchfahrten oder zentralen Punkten in Zingst gearbeitet werden, so Reichelt. Während dieser Zeit sollten Wohngebiete und der östliche Bereich angeschlossen werden. Denn es „wird in jeder Straße gebuddelt“.

Timo Richter

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