Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Alkoholfreie Getränke bringen Berentzen Umsatz
Nachrichten Wirtschaft Alkoholfreie Getränke bringen Berentzen Umsatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:32 14.08.2017
Frank Schübel, Aufsichtsratsmitglied der Berentzen-Gruppe AG, steht in Haselünne an einer Saftpresse.
Frank Schübel, Aufsichtsratsmitglied der Berentzen-Gruppe AG, steht in Haselünne an einer Saftpresse. Quelle: Friso Gentsch
Anzeige
Haselünne

Der Durst auf alkoholfreie Getränke hat dem Getränkehersteller Berentzen im ersten Halbjahr ein Umsatzplus gebracht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Erlöse um vier Prozent auf 85,3 Millionen Euro, wie die Berentzen-Gruppe im emsländischen Haselünne mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuer (EBIT) erhöhte sich leicht auf 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). Umsatztreiber waren vor allem die alkoholfreien Getränke mit einer deutlichen Steigerung von 13,2 Prozent. Bei den Spirituosen sei der Umsatz in schwierigem Marktumfeldes mit deutschlandweit sinkenden Absätzen stabil auf Vorjahresniveau (49,2 Mio. Euro) geblieben, teilte der Konzern mit.

Das Geschäft mit Saftpressen unter anderem für die Gastronomie blieb mit einem Plus von 2,8 Prozent hinter den Erwartungen zurück. Als Grund nannte Vorstand Oliver Schwegmann Lieferengpässe bei Orangen und Unstimmigkeiten mit dem US-amerikanischen Distributionspartner.

Der Vorstand bestätigte seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr mit einem angepeilten Umsatz von 170,4 bis 179,2 Millionen Euro und einem EBIT von 11,2 bis 12,4 Millionen Euro.

dpa

Mehr zum Thema

Es sind ungute Tage für Stephan Weil. Erst der Schock am Freitag: Eine abtrünnige Abgeordnete stürzt seine rot-grüne Koalition. Am Wochenende dann Vorwürfe rund um VW, die an seiner Integrität kratzen. Das Ganze bringt nicht nur Weil in Schwierigkeiten.

06.08.2017

Die niedersächsische Abgeordnete Elke Twesten ist von den Grünen zur CDU übergelaufen. Damit ist für die rot-grüne Koalition die Ein-Stimmen-Mehrheit futsch. Das könnte auch nach der Neuwahl im Oktober so bleiben.

09.08.2017

Eigentlich wäre in Niedersachsen Anfang Januar gewählt worden. Nach einem überraschenden Machtwechsel im Parlament will sich der Landtag nun aber selber auflösen, um den Weg für vorgezogene Wahlen frei zu machen.

10.08.2017