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Wirtschaft Amerikaner kaufen deutschen Schimmel-Mais
Nachrichten Wirtschaft Amerikaner kaufen deutschen Schimmel-Mais
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00:00 12.07.2013
Hannover

Ein Hamburger Futtermittelkonzern will bis zu 35 000 Tonnen verschimmelten Mais in die USA exportieren. Obwohl das mit dem Schimmelpilz Aflatoxin B1 belastete Getreide in Deutschland nicht verwertet werden darf, konnten die Behörden die Ausfuhr nicht verhindern, teilte das niedersächsische Agrarministerium mit.

Während in der EU in einem Kilo Mais höchsten 20 Mikrogramm des krebserzeugenden Pilzes sein dürfen, liegt der US-Grenzwert bei 500 Mikrogramm. Laut EU-Verordnung dürfen solche verseuchten Futtermittel exportiert werden, wenn Behörden des Einfuhrlandes zustimmen — wie die US-Behörde für Lebensmittelsicherheit. Der Schimmel-Mais aus Serbien war im Februar in Brake angeliefert worden. 10 000 Tonnen gingen an Hersteller in Niedersachsen, die ihn zu Mischfutter für Rinder, Schweine und Geflügel verarbeitet hatten.

OZ

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