Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Wirtschaft BGH prüft Entschädigung für schlechteres Hotelzimmer
Nachrichten Wirtschaft BGH prüft Entschädigung für schlechteres Hotelzimmer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:30 21.11.2017
Ungewollt drei Tage in einem nicht ganz so sauberen Hotel und ein Zimmer ohne Meerblick - Traumurlaub sieht anders aus, finden Urlauber, die nun beim BGH auf Entschädigung pochen.
Ungewollt drei Tage in einem nicht ganz so sauberen Hotel und ein Zimmer ohne Meerblick - Traumurlaub sieht anders aus, finden Urlauber, die nun beim BGH auf Entschädigung pochen. Quelle: Uli Deck/illustration
Anzeige
Karlsruhe

Wieviel Geld bekommt ein Urlauber zurück, der sich in einem anderen Hotel wiederfindet als vom Veranstalter versprochen? Diese Frage beschäftigt an diesem Dienstag den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (X ZR 111/16).

Im vorliegenden Fall waren die Kläger im türkischen Antalya vor gut zweineinhalb Jahren wegen Überbelegung für drei Tage in einem Hotel einquartiert worden mit einem Zimmer ohne den versprochenen Meeresblick - und mit schweren Hygienemängeln.

Das Amtsgericht Düsseldorf fand eine Minderung des Reisepreises in Höhe von über 600 Euro angemessen, das Landgericht erhöhte noch um über 370 Euro. Mit ihren Revisionen pochen die Kläger aber auch auf eine Entschädigung in Höhe von mindestens 1250 Euro - wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit (X ZR 111/16).

Der Reiseveranstalter will eine Wiederherstellung des erstinstanzlichen Urteils.

dpa

Mehr zum Thema

Die Noten des Horst-Wessel-Liedes als Tattoo, Fotos mit Hitlergruß, Nazi-Devotionalen in der Wohnung - kann ein Polizeibeamter sich das erlauben? Das Bundesverwaltungsgericht hat eine klare Meinung.

17.11.2017

Hat Anton Schlecker gierig Geld verschoben, als die Insolvenz drohte, oder nur den Ernst der Lage nicht erkannt? Die Meinungen bei Anklage und Verteidigung gehen weit auseinander. In einer Woche urteilen die Richter, auch über seine beiden Kinder.

20.11.2017

Der Freiburger Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. betrifft auch Jugendamt und Pflegefamilie. Sie haben Vorwürfe des Versagens zurückgewiesen. Doch nun wird gegen die für Hussein K. zuständige private Jugendhilfeeinrichtung ermittelt.

20.11.2017
21.11.2017
21.11.2017
21.11.2017