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Nachrichten Wirtschaft Bundesbankchef warnt vor neuen Kryptowährungen
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15:25 21.06.2019
Facebook will eine eigen Währung auf den Markt bringen. Quelle: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa
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Eltville

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat vor Risiken gewarnt, die selbst von weniger schwankungsanfälligen Kryptowährungen ausgehen können. Sogenannte Stablecoins könnten für Verbraucher ein Risiko darstellen, sagte Weidmann am Freitag im hessischen Eltville.

Weidmann nahm damit Bezug auf die von Facebook angekündigte Kryptowährung Libra, die in einiger Zeit ein vollwertiges Zahlungsmittel sein soll.

Weidmann sagte: „Insbesondere stellt sich die Frage, wie der Wert von Stablecoins garantiert werden kann.“ Sollten Stablecoins in großem Stil Verwendung finden, könnten sie die Einlagenbildung und das Geschäftsmodell der traditionellen Banken untergraben, warnte Weidmann.

Das wiederum könnte ihr Zahlungsverkehrsgeschäft und Prozesse an den Finanzmärkten stören. Erklärtes Ziel von Facebook ist es, eine möglichst breite Verwendung von Libra auf globaler Ebene zu erreichen.

Stablecoins sind an herkömmliche Währung gebunden

Stablecoins erhalten ihren Namen dadurch, dass ihr Wert im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen wie Bitcoin an eine oder mehrere herkömmliche Währungen wie US-Dollar oder Euro gebunden ist.

Damit sollen starke Kursschwankungen verhindert werden, wie sie in den vergangenen Jahren bei vielen Digitalwährungen aufgetreten sind. Diese Wertschwankungen haben ihre Verwendung als Zahlungsmittel erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht.

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Von RND/dpa