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Wirtschaft Commerzbank strebt 2018 „signifikant“ höheren Gewinn an
Nachrichten Wirtschaft Commerzbank strebt 2018 „signifikant“ höheren Gewinn an
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12:31 26.03.2018
Die Commerzbank bekräftigte ihre Pläne, für das Geschäftsjahr 2018 wieder eine Dividende zu zahlen.
Die Commerzbank bekräftigte ihre Pläne, für das Geschäftsjahr 2018 wieder eine Dividende zu zahlen. Quelle: Andreas Arnold
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Frankfurt/Main

Die Commerzbank strebt nach mageren Jahren für 2018 wieder deutlich bessere Ergebnisse an.

Da voraussichtlich keine nennenswerten Aufwendungen für den Umbau des Geldhauses mehr notwendig würden, erwarte die Bank im laufenden Jahr „einen „signifikanten Anstieg des Konzernüberschusses“, heißt es in dem Geschäftsbericht des Frankfurter Dax-Konzerns.

Im vergangenen Jahr hatte das Institut 156 Millionen Euro Gewinn gemacht - auch dank Sondereffekten wie dem Verkauf der Konzernzentrale. Verdaut werden mussten Kosten für den Abbau Tausender Stellen.

Die Bank bekräftigte ihre Pläne, für das Geschäftsjahr 2018 wieder eine Dividende zu zahlen. Zuletzt gab es für 2015 eine Mini-Dividende von 20 Cent je Anteilsschein - das einzige Mal seit der Finanzkrise, in der der Staat die Bank mit Milliarden Steuergeldern rettete.

So richtig in Fahrt kommen dürfte das Geschäft aber auch 2018 nicht: Die Rahmenbedingungen blieben herausfordernd. Der Vorstand rechnet mit leicht rückläufigen Erträgen, also Gesamteinnahmen. Das operative Ergebnis will die Bank „nahezu“ auf Vorjahresniveau halten - nicht zuletzt dank sinkender Verwaltungskosten angesichts des Umbaus.

Die Gesamtvergütung für den Vorstand erhöhte sich 2017 auf rund 11,5 (Vorjahr: rund 10,9) Millionen Euro. Konzernchef Martin Zielke erhielt für sein erstes volles Jahr im Amt inklusive variabler Bezüge, die teils erst nach Jahren ausgezahlt werden, rund 2,9 (2,2) Millionen Euro zugesagt.

Zu den Topverdienern unter den Dax-Chefs gehört er damit nicht: Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens hkp-Group betrug die Vergütung der Dax-Vorstandschefs im vergangenen Jahr inklusive Altersversorgung im Schnitt rund 7,4 Millionen Euro.

dpa

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