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Wirtschaft Hacker veröffentlicht Folgen von „Orange Is the New Black“
Nachrichten Wirtschaft Hacker veröffentlicht Folgen von „Orange Is the New Black“
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10:32 01.05.2017
Taylor Schilling (M) und andere Crewmitglieder erhalten Ende Januar in Los Angeles den Award für das beste Schauspielensemble/Comedy für „Orange Is The New Black“. Quelle: Chris Pizzello/invision
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New York

Ein Hacker hat zehn neue Folgen der Netflix-Serie „Orange Is the New Black“ im Internet veröffentlicht, deren Sendung erst in fünf Wochen beginnen sollte.

Der US-amerikanische Streamingdienst habe eine Geldforderung des Hackers ignoriert, berichtete die „New York Times“. Eine Sprecherin von Netflix verwies die Deutsche Presse-Agentur lediglich auf eine frühere Stellungnahme. Darin hatte das Unternehmen erklärt: „Wir wissen von der Situation. (...) Die zuständigen Strafverfolgungsorgane sind eingeschaltet.“

Bei den gehackten Folgen handelt es sich um Teile der fünften Staffel von „Orange Is the New Black“, die dem Publikum vom 9. Juni an vorgestellt werden sollten. Laut Netflix hatte sich der Hacker bei einem kleinen Unternehmen in Los Angeles, das offensichtlich nicht ausreichend gegen Hacker-Angriffe geschützt war, Zugang zu den Folgen verschafft. Der Streamingdienst hatte das Material zur Nachbearbeitung an die Firma Larsen Studios geschickt, die laut Netflix von etlichen großen Fernsehstudios benutzt wird.

Seitdem behauptet der Hacker - oder die Gruppe von Hackern - unter dem Namen „thedarkoverlord“, auch von anderen TV-Sendern wie ABC, Fox und National Geographic Filmmaterial gestohlen zu haben, das erst noch gesendet werden soll. Über Twitter drohte er den Sendern damit, auch diese Programme ins Internet zu stellen, sollten sie seinen Forderungen nicht nachkommen. Nach Angaben der „New York Times“ weigern sich die bedrohten TV-Stationen, öffentlich Stellung zu beziehen.

Ein oder mehrere Hacker, die den Namen „thedarkoverlord“ benutzen, hatten der Zeitung zufolge in der Vergangenheit schon mehrfach Institutionen zu erpressen versucht, darunter auch eine kleine Wohltätigkeitsorganisation für Krebskranke. 

dpa

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