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Wirtschaft P+S-Pleite: Sellering schmollt
Nachrichten Wirtschaft P+S-Pleite: Sellering schmollt
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00:00 13.05.2014
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Schwerin

Sie haben ihm arg zugesetzt: Linke und Grüne legen im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der P+S-Pleite immer wieder ihre Finger in klaffende Regierungswunden. Zuletzt sorgten bissige Kommentare zu Enthüllungen von OZ und NDR über Mauscheleien vor der Landtagswahl für Unmut in der Staatskanzlei. Nachdem Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) zunehmend in die Defensive geraten ist, straft er die aus seiner Sicht Schuldigen nun ab: Die Opposition soll künftig gar nichts mehr erfahren.

In einem Brief an die Fraktionschefs von Linken und Grünen, Helmut Holter und Jürgen Suhr, lehnt Sellering deren Bitte auf stärkere Zusammenarbeit barsch ab und verweist auf „vorgegebene parlamentarische Wege“. Der Brief liegt der OZ vor. Sellering ist offenkundig verschnupft. Er lastet den Fraktionschefs deren „Verhalten“ an.

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Holter und Suhr reagierten überrascht. Sellerings Vorgehen sei unverständlich. Linksfraktionschef Holter sagte, Sellering müsse die Frage aushalten, „ob ihm eine dienende und Beifall klatschende Opposition lieber wäre“. Als Claqueur stehe die Linke nicht zur Verfügung. Grünen-Politiker Suhr äußerte die Hoffnung, in wichtigen Werften-Fragen weiter informiert zu werden.



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