Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Sandalenkrieg zwischen Puma und Dolce & Gabbana
Nachrichten Wirtschaft Sandalenkrieg zwischen Puma und Dolce & Gabbana
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:49 12.07.2018
Puma vertreibt seit einigen Jahren Badeschlappen mit Kunstfell auf dem Riemen, entworfen von Popstar Rihanna. Quelle: Daniel Karmann
Anzeige
München

Zwei weltbekannte Firmen der Modebranche streiten sich um Badesandalen: Puma versucht, der Konkurrenz von Dolce & Gabbana den Verkauf sündhaft teurer Luxus-Badeschlappen mit echtem Nerzfellbesatz zu verbieten.

Der Vorwurf: Die Italiener hätten eine Puma-Badeschlappe kopiert. Deswegen will Puma vor dem Münchner Oberlandesgericht eine einstweilige Verfügung gegen Dolce & Gabbana erwirken.

Das Oberlandesgericht ist bereits die zweite Instanz, die sich am Donnerstag mit dem Fall beschäftigen muss. Die erste Runde vor dem Landgericht hatte das fränkische Unternehmen verloren. Puma vertreibt seit einigen Jahren Badeschlappen mit Kunstfell auf dem Riemen, entworfen von Popstar Rihanna. Laut OLG argumentierten die von Puma beauftragten Anwälte in der ersten Instanz, die Kombination von klassischer Badelatsche und Fellriemen habe die Badetreter „aus der Schweiß- und Umkleidekabinen-Ecke“ herausgeholt. Und andererseits sei die Fellapplikation aus der Pudel- und Chihuahua-Ecke befreit.

Dolce & Gabbana dagegen wehrt sich mit dem Argument, die italienischen Badesandalen seien mit echtem Nerz besetzt, wesentlich teurer und für eine ganz andere Zielgruppe gedacht. Denn das D&G-Produkt kostet demnach knapp 500 Euro, die Puma-Schlappen dagegen sind sehr viel günstiger zu haben. Das Landgericht München hatte Pumas Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurückgewiesen.

dpa

Im europäischen Luftverkehr ging zuletzt einiges drunter und drüber. Viele Fluggäste sind genervt von häufigen Verspätungen und Flugausfällen. Das spiegelt sich in der Zahl der Beschwerden wider.

12.07.2018

Aldi Nord und Süd passen derzeit ihr Sortiment an, heißt es in einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“. Laut dem Branchenblatt legen die beiden Discounter einige Eigenmarken zusammen. Solo und Sonniger verschwinden im Norden bald aus dem Regal und werden von Süd-Marken abgelöst.

12.07.2018

Oberverwaltungsgericht Greifswald verhandelte über Verdi-Klage

12.07.2018