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Seewirtschaft Darum droht bei Motorenhersteller Caterpillar Rostock Kurzarbeit
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Bei Caterpillar Rostock droht Kurzarbeit

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17:32 14.01.2020
Caterpillar Motoren Rostock GmbH Quelle: Nordlicht
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Rostock

Schlechte Nachrichten beim Motorenhersteller Caterpillar in Rostock: Das Werk stellt voraussichtlich noch in diesem Quartal auf Kurzarbeit um. Das US-Unternehmen führe Gespräche mit der Gewerkschaft, dem Betriebsrat und der Arbeitsagentur, informiert Stefan Schad, Geschäftsführer der IG Metall Rostock und Schwerin.

Grund, so Schad, sei die schwankende Auftragslage. Es gebe weniger Aufträge für Großmotoren, zudem sorge die Krise um den Iran für Unsicherheiten. „Die Auftragsbücher sind nicht so gefüllt, dass es ohne Kurzarbeit gehen könnte“, so Schad weiter. Etwa 120 Mitarbeiter könnten betroffen sein.

Aufträge von Aida Cruises und Costa Crociere

Caterpillar mit Niederlassungen unter anderem in Warnemünde und Kiel stellt zum Beispiel die Motoren für die Kreuzfahrtschiffe der Reedereien Aida Cruises und Costa Crociere her. Dabei steht derzeit Flüssigerdgas (LNG) im Vordergrund. Am Standort Kiel gilt seit Anfang des Jahres für ein Viertel der rund 800 Beschäftigten Kurzarbeit. Damit solle „die Produktion an die Nachfrage angepasst“ werden, so ein Sprecher.

Hintergrund: Bei Kurzarbeit wird die Arbeitszeit reduziert. Die betroffenen Arbeitnehmer arbeiten weniger oder überhaupt nicht. Damit sollen Unternehmen bei einer schlechten Auftragslage durch eine Reduktion der Personalkosten entlastet werden.

Arbeitnehmer erhalten Kurzarbeitergeld, eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung. Sie müssen dabei Einkommensverluste in Kauf nehmen, da Kurzarbeitergeld nicht das volle Einkommen ersetzt. Ziel ist, bestehende Arbeitsplätze auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten zu erhalten.

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