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19:09 28.01.2018
FDP-Wirtschaftsexperte Michael Theurer fordert Transparenz von der deutschen Automobilbranche und personelle Konsequenzen von Volkswagen. Quelle: imago/Arnulf Hettrich
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Hannover

VW-Chef Matthias Müller soll zurücktreten – das fordert FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer. „Sollten sich die neuesten Beschuldigungen gegen VW und andere Autokonzerne tatsächlich bewahrheiten, kann das nicht ohne personelle Konsequenzen bei VW als dem Epizentrum des Dieselskandals bleiben“, sagte Theurer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Denn VW Chef Müller hat seinen Konzern ganz offensichtlich nicht im Griff.“ Er trage mittlerweile die Verantwortung für eine ganze Reihe von VW-Skandalen.

„Das beginnt mit dem Dieselskandal vor gut zwei Jahren und reicht bis zum aktuellen Verdacht des erneuten Einsatzes von Schummelsoftware bei den VW-Töchtern Audi und Porsche über mögliche kartellrechtliche unzulässige Absprachen bei Stahl bis zu völlig inakzeptablen Tierversuchen mit Affen“, so Theurer, der stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion ist. „So kann es nicht weitergehen.“ Unverzügliche und vollständige Aufklärung und Transparenz seien das Gebot der Stunde.

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Schließlich müssten VW und die anderen Autokonzerne die Kosten für die Hardware-Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren als Verursacher des Dieselskandals übernehmen: „Autofahrer, Handwerker, Selbstständige und damit der Mittelstand dürfen nicht die Zeche zahlen.“.

Von RND

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