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17:27 22.11.2017
Blick auf das Siemens-Werk in der Huttenstraße in Berlin.
Blick auf das Siemens-Werk in der Huttenstraße in Berlin. Quelle: Jörg Carstensen
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Berlin

Die Wirtschaftsminister aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg und die Wirtschaftssenatorin aus Berlin haben den Siemens-Vorstand zu einem Gespräch über den geplanten Stellenabbau nach Berlin eingeladen.

Man erwarte Erläuterungen über die Standortschließungen, teilten Ramona Pop (Grüne) sowie die Minister Martin Dulig aus Sachsen, Wolfgang Tiefensee aus Thüringen und Albrecht Gerber aus Brandenburg (alle SPD) am Mittwoch mit.

Vor dem Hintergrund der hohen Gewinne von Siemens und der Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Standorte könne man die Entscheidungen nicht nachvollziehen. Mit einem gemeinsamen Schreiben wurden die Siemens-Vorstandsmitglieder Janina Kugel, Lisa Davis und Willi Meixner nach Berlin eingeladen.

An diesem Mittwoch trafen 600 Siemens-Betriebsräte und 1500 weitere Beschäftigte aus ganz Deutschland in Berlin zusammen, um im Rahmen einer Betriebsrätekonferenz am Donnerstag gegen den geplanten Stellenabbau zu protestieren. Die Gewerkschaft IG Metall erwartet mehr als 2000 Teilnehmer, reden sollen unter anderem der SPD-Vorsitzende Martin Schulz sowie IG-Metall-Chef Jörg Hofmann.

dpa

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