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Wissen 43 Pils-Biere im Test: Das sind die Gewinner und Verlierer
Nachrichten Wissen 43 Pils-Biere im Test: Das sind die Gewinner und Verlierer
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16:33 31.05.2019
Öko-Test hat insgesamt 43 Pilsbiere getestet. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
Frankfurt/Main

Die Deutschen lieben Bier. Obwohl es kein Geheimnis ist, dass das geliebte Feierabendbier aus Gewohnheit zur Sucht werden kann, wird regelmäßig und gerne getrunken. Angesichts der Sucht-Risiken, ist es natürlich gut zu wissen, dass das Pilsbier am Abend wenigstens ohne bedenkliche Stoffe auskommt. Das hat die Zeitschrift „Öko-Test“ ermittelt (Ausgabe 6/2019). Das Ergebnis: Die meisten Pilsbiere im Handel sind frei von bedenklichen Stoffen. 43 Pilsbiere sind untersucht worden, darunter 7 aus ökologischer Erzeugung. Zwei Drittel (28) enthalten demnach keine kritischen Stoffe wie das Herbizid Glyphosat oder Keime.

Bestnote für mehr als die Hälfte der Biersorten

Weitere Qualitätskriterien waren Bittereinheiten, Stammwürze, Endvergärungsgrad und Schaumhaltbarkeit. Die Tester kommen auf ein überwiegend schmackhaftes Ergebnis: Insgesamt 23 Marken erhalten ein klares „Sehr gut“ ohne Mängel, Keime und mit einem typischen Geschmack – beispielsweise „Astra Urtyp“, „Falkenfelser Premium Pilsener“, „Beck’s“ oder „König Pilsener“.

11 weitere Marken wurden mit „gut“ bewertet. Dabei führt in einem Fall die Schaumhaltbarkeit zum Punktabzug, in zwei Fällen die Verwendung einer Einwegdose aus Aluminium oder Weißblech.

Die Testergebnisse sehen Sie hier.

Glyphosat in einem Drittel der Biermarken

In 8 Fällen gab es einen geringen Nachweis von Glyphosat. Das Unkrautvernichtungsmittel steht in der Kritik: Umstritten ist, ob es womöglich krebserregend ist. Im Zusammenhang mit ähnlichen Bier-Tests, bei den Glyphosat gefunden wurden, stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aber fest, dass man 1000 Liter Bier trinken müsste, um gesundheitlich bedenkliche Mengen aufzunehmen.

Kommen bei einem Produkt zwei Mängel vor, ist für „Öko-Test“ nicht mehr als ein „Befriedigend“ drin. Das trifft für sechs Biere zu, darunter gibt es eines nur in einer Einwegglasflasche. Bei einem Bio-Bier wurde der rechnerische Wert für Pestizide in der unverarbeiteten Braugerste bemängelt. Die Produktion dieses Bieres wurde allerdings bereits im Februar eingestellt. Keime wurden in keinem Pils festgestellt.

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Von RND / dpa

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