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Wissen Flüssigkeitsmangel: Zu wenig getrunken?
Nachrichten Wissen Flüssigkeitsmangel: Zu wenig getrunken?
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07:00 11.06.2019
Wer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, kann Übergewicht vorbeugen und den Stoffwechsel aktivieren. Ein Trink-Wecker kann helfen, genug zu trinken. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
Hannover

Am Tag sollten wir bis zu 2 Liter Wasser trinken, damit unser Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen bleibt. Gerade im Sommer oder bei körperlicher Anstrengung ist es besonders wichtig, genug zu trinken. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind gezuckerte Getränke nicht zu empfehlen, da sie oft zu viele Kalorien enthalten.

Hier einige Tipps, woran man einen Flüssigkeitsmangel erkennt, wie man das Trinken nicht vergisst und was am besten getrunken werden sollte.

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Flüssigkeitshaushalt: Wasser muss nicht langweilig sein

Natürlich ist es am besten, Wasser zu trinken – nicht nur im Sommer, sondern immer. Es gibt aber durchaus einige Möglichkeiten, den Flüssigkeitshaushalt etwas geschmackvoller wieder aufzufüllen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, das Wasser mit einem Schuss Rhabarbersirup oder Ähnlichem aufzupeppen.

Auch erfrischend: Eine Zitrone frisch auspressen, den Saft zum Wasser dazugeben und genießen. Ein Stück Obst im Wasser – zum Beispiel Apfel oder Erdbeere – kann übrigens auch schon für einen dezenten Geschmack sorgen und so die Langeweile des Trinkens durchbrechen.

Heiß oder kalt: Die perfekte Temperatur

Auch Tee kann im Sommer eine willkommene Abwechslung sein – am besten ungesüßt. Wichtig ist es, stets darauf zu achten, dass Tee nicht zu heiß getrunken wird. Der Körper wird durch Getränke, die zu heiß sind, auf Hochtouren gebracht und so verstärken sie das Schwitzen, informiert die Verbraucherzentrale. Bei zu kalten Getränken wird dem Körper signalisiert, dass er mehr Wärme produzieren muss: also auch nicht wünschenswert.

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Gegen Flüssigkeitsdefizit Tagebuch führen

Wer kennt es nicht: Wir nehmen uns fest vor, mehr zu trinken und zur Mittagspause steht das Wasserglas immer noch jungfräulich und unberührt auf dem Schreibtisch. Die Kopfschmerzen dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen und die Konzentration schwindet mehr und mehr. Doch wie kann man daran denken, das Trinken nicht zu vergessen? Die DGE empfiehlt, einige Tage lang ein Tagebuch zu führen, in dem genau notiert wird, wie viel getrunken wurde. Oft reichen diese Notizen schon aus, um uns vor Augen zu führen, dass wir viel mehr trinken müssen.

Mit einem Wecker ans Trinken denken

Digitales Zeitalter sei Dank: Es gibt verschiedene Apps, die uns an das Trinken erinnern. Es kann aber auch schon helfen, einfach darauf zu achten, immer ein Getränk in Sichtweite zu stellen. Wenn der bloße Anblick des Getränkes nicht ausreicht, einfach stündlich einen Wecker stellen. Auch das hilft an die Flüssigkeitszufuhr zu denken.

Innerlich austrocknen: Der Falten-Test

Oft leidet unser Körper schon unter einer leichten Dehydrierung, wenn wir den Durst bemerken. Wer unabhängig davon einmal testen möchte, ob er wirklich schon dehydriert ist, kann dies ganz einfach tun.

Dazu einfach die Haut am Handrücken mit zwei Fingern anheben und einige Sekunden lang festhalten. Wenn die Haut sich danach sofort wieder glättet, hat der Körper genug Flüssigkeit. Die Erklärung: Der Spannungszustand der Haut wird durch den Flüssigkeitszustand im Körper bestimmt. Wenn die Haut also noch in einer Falte stehenbleibt, hat der Körper schon begonnen, innerlich auszutrocknen. Dann heißt es: Ganz schnell zum Wasserglas greifen und trinken.

Von RND/Heidi Becker

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