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Wissen Wegen Klima-Politik: Tierart nach Donald Trump benannt
Nachrichten Wissen Wegen Klima-Politik: Tierart nach Donald Trump benannt
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13:43 19.12.2018
PDonald Trump hat einen neuen „Namensvetter“. Quelle: Evan Vucci/AP
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London

Optisch sind die Ähnlichkeiten eher gering: Das Tier ist eine Amphibie, erinnert an einen Wurm oder eine Schlange. Donald Trump ist dagegen ein homo sapiens. Doch trotzdem haben die beiden eine Gemeinsamkeit: ihren Namen. Denn Donald Trump war die Inspirationen für den Namen der neuen Amphibien-Art. Sie soll „Dermophis donaldtrumpi“ heißen.

Die Fähigkeit von „Dermophis donaldtrumpi“, den Kopf in die Erde (oder auch Sand) zu stecken, lasse sich mit Donald Trumps Haltung zum Klimawandel vergleichen, teilte das Unternehmen EnviroBuild aus London mit. Der Händler für nachhaltige Baustoffe hatte das Recht, der neuen Art einen Namen zu geben, auf einer Auktion für 25.000 Dollar (rund 22.000 Euro) ersteigert.

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Auch die Fähigkeit der halbblinden Schleichenlurche nur Hell und Dunkel zu unterscheiden, lasse sich mit Donald Trump vergleichen, der die Welt nur Schwarzweiß sehe und behaupte, der Klimawandel sei eine chinesische Erfindung. Zur Versorgung ihres Nachwuchses haben die Tiere eine extra Hautschicht, die von ihren Jungen abgepult und gefressen wird, wie etwa der San Diego Zoo ausführt. Indem er seinen Kindern hohe Positionen im Weißen Haus verschaffe, verfolge Donald Trump eine ähnliche Strategie der Aufzucht, heißt es weiter.

Motte nach Trump benannt

Dabei ist klar, dass der Klimawandel die USA auf treffen wird: Mehrere US-Behörden warnten Ende November in einem Bericht eindringlich vor erheblichen negativen Folgen des Klimawandels für die USA.

Damit der Name „Dermophis donaldtrumpi“ offiziell anerkannt wird, muss ihn noch eine Expertenkommission absegnen. Die bedrohte Art könnte tatsächlich von ihrem speziellen Namen profitieren: Die 25.000 US-Dollar, die EnviroBuild bei der Auktion bezahlte, sollen dem Schutz des Schleichenlurchs zugute kommen. „Als Amphibie reagiert er extrem empfindlich auf die Auswirkungen des Klimawandels und ist deshalb vom Aussterben bedroht - als direkte Folge der Klimapolitik seines Namenspaten“, schrieb Bell.

Donald Trump kommt auch nicht zum ersten Mal diese – in seinem Fall eher zweifelhafte – Ehre zu, Namensgeber für ein Tier zu werden. 2017 wurde beispielsweise eine Motte nach ihm benannt. Der Grund: Sie tragen die gleiche markante Frisur.

Von RND/asu

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