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15:25 18.09.2018
Im Smart Home lassen sich viele Funktionen zentral steuern. Auch von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet. Quelle: Florian Schuh/dpa
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Hannover

Während Sie sich gerade im Urlaub am Strand sonnen, könnten Einbrecher dabei sein, Ihre Wohnung auszuräumen. Was, wenn Bewegungsmelder die ungebetenen Gäste beim Herumschleichen ums Haus erfassen und sämtliche Lichter im Haus automatisch eingeschaltet werden? Damit nicht genug: Laute Musik ertönt und verschreckt die Eindringlinge. Videokameras zeichnen das Geschehen auf und senden die Aufnahme live an Ihr Smartphone. Noch am Strand liegend informieren Sie die Polizei und verhindern, dass Ihr Zuhause ausgeraubt wird. Klingt nach ferner Zukunft? Ist es nicht. Mit sogenannter Smart-Home-Technologie lassen sich bereits heute viele Funktionen im Haushalt steuern und aus der Ferne bedienen.

Was ist ein Smart Home?

Kaum ein Bereich ist heute nicht digital vernetzt. Inzwischen sind ganze Häuser „intelligent“, also smart. In ihnen lassen sich verschiedene Haushaltsgeräte über Funk (meist über Bluetooth oder WLAN) miteinander verbinden und entweder lokal vom PC oder von unterwegs per App über das Smartphone oder Tablet steuern. Dabei können mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllt werden. Neben dem einleitend beschriebenen Überwachungsschutz können im Smart Home nahezu alle Alltagsfunktionen im Haus oder in der Wohnung zentral gesteuert werden. Das fängt bei so simplen Dingen wie dem automatisierten Hoch- und Runterfahren der Rollläden an und endet noch lange nicht bei smarten Kühlschränken, die Ihnen Auskunft darüber geben, welche Lebensmittel eingekauft werden müssen.

Wie sicher ist das Smart Home?

Nicht wenigen mögen intelligente Haushaltsgeräte ungeheuer vorkommen. Vor allem aus Gründen der Manipulationsgefahr wird dem Smart Home noch eher misstrauisch begegnet. Sicherheitsbedenken beim Datenschutz fließen in diese skeptische Haltung mit ein. Wie bei jeder Technik, die auf Funkübertragung basiert und über das Internet kommuniziert, besteht natürlich auch beim Smart Home ein Grundrisiko, dass die Systeme gehackt werden könnten. Doch Belege dafür, dass das Smart Home die Sicherheit verringert, gibt es bislang nicht. Im Gegenteil: Gerade aufgrund der Vernetztheit verschiedener Elemente kann ein Smart Home das Zuhause sicherer machen.

Wie das Smart Home vor Einbrechern schützen kann

Einbruchschutz bietet das Smart Home in erster Linie aufgrund der intelligenten Überwachungsfunktion, die es erfüllt. Hierbei können verschiedene Elemente miteinander kombiniert werden. So lassen sich neben der Installation von Bewegungsmeldern auch Kontakte von Türen und Fenstern mit Sensoren ausstatten, die ungewöhnliche Aktivitäten registrieren. Diese können dann Videokameras einschalten, durch die Sie feststellen können, ob es sich um einen Einbruchsversuch handelt oder nicht.

Darüber hinaus lassen sich andere Sicherheitselemente wie Feuer- oder Gasmelder als „künstliche“ Alarmanlagen zweckentfremden, sobald sich Einbrecher dem Haus nähern. Mit demselben Prinzip können Lampen, Fernseher oder Musikanlagen benutzt werden, um die Einbrecher zu verjagen und Nachbarn auf das Geschehen aufmerksam zu machen. Es besteht sogar die Möglichkeit, die Eindringlinge direkt über Lautsprecher zum Verlassen des Hauses aufzufordern.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Ihre Anwesenheit, etwa durch Arbeit oder Urlaub, in einem Smart Home einfach vortäuschen lässt. Sie könnten beispielsweise einen selbstfahrenden Staubsauger so programmieren, dass er zur Haupteinbruchszeit durch die Wohnung fährt. Einbrecher würden dann gar nicht erst auf den Gedanken kommen, bei Ihnen einzubrechen.

Das Smart Home ist technisch vielseitig erweiterbar und kann eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Funktionen erfüllen. Auch wenn Sie vornehmlich nach Entlastung im Haushalt suchen sollten - den Einbruchschutz gibt’s beim Smart Home quasi automatisch dazu.

Von RND/pf

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