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Wissen Overshoot-Day: Youtuber erreichen mit Umweltschutz-Videos Hunderttausende
Nachrichten Wissen Overshoot-Day: Youtuber erreichen mit Umweltschutz-Videos Hunderttausende
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14:23 29.07.2019
Szene aus dem Musikvideo von NiksDa. Quelle: Screenshot/Youtube/Niksda
Berlin

Joseph DeChangeman war zwei Wochen in der Arktis und berichtet über deren Erwärmung. fraeuleinchaos erzählt, warum sie Veganerin geworden ist. Dillan White dokumentiert seinen Urlaub im Plastikmüll. Typisch Sissi gibt Tipps für nachhaltige Kleidung. Um diese und andere Umweltschutz-Themen drehen sich acht Videos, die beliebte Youtuber zum Welterschöpfungstag (29. Juli) produziert haben. Das Besondere: Die Influencer haben für die #EarthOvershootDay-Kampagne auf das fachliche Input von Wissenschaftlern zurückgegriffen.

Für die von der Robert Bosch Stiftung GmbH geförderte Kampagne sammelten Jugendliche zunächst Themen, die sie mit Blick auf die Frage „Wie lebe ich in den Grenzen des Planeten?“ besonders interessieren. In einem zweiten Schritt stellten Wissenschaftler, etwa vom Alfred-Wegener-Institut und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dazu jeweils den fachlichen Input für die einzelnen Youtuber zusammen. Die Influencer haben daraus Filme produziert, in denen sie auf ihre Art erklären, was man verbessern könnte, um den Planeten zu retten.

Das sind die acht Youtube-Videos

Rob Bubble informiert, inwieweit Smartphones die Umwelt zerstören und was man dagegen tun kann:

fraeuleinchaos besucht einen Schlachthof – und erklärt, warum sie Veganerin geworden ist:

Joseph DeChangeman war zehn Tage in der Arktis unterwegs – bei minus 40 Grad:

NiksDa hat ein cooles Musikvideo über die Lebensmittelverschwendung produziert:

I’m Jette hat Umweltschützer und Wissenschaftler in Australien besucht – die berichten ihr etwa über das Artensterben im Great Barrier Reef:

Modebloggerin Typisch Sissi gibt Tipps für nachhaltige Kleidung:

Dillan White titelt „Plastic in Paradise – mein Urlaub im Müll“ und zeigt erschütternde Bilder über die Plastikpest, die er auf Reisen erlebt hat:

Mr. Trashpack hat bei einem Survival-Training in der Wildnis erfahren, wie das Leben als Jäger und Sammler war – und dabei seine eigene Lebensweise in Frage gestellt:

Die Youtuber-Reihe stößt auf großes Interesse im Netz. Hunderttausende User haben sie sich bereits angesehen und zig Mal positiv kommentiert.

„Sie haben es satt zu hören, sie könnten nichts tun“

Initiiert haben die Kampagne der Umweltverband WWF Deutschland und die Bildungsinitiative MESH Collective des Online-Video-Unternehmens Divimove. „Wir treiben unsere Erde ans Limit. Gerade junge Menschen wollen das ändern – und zwar auf Grundlage wissenschaftlich belastbarer Fakten. Sie haben es satt zu hören, sie hätten keine Ahnung und könnten nichts tun“, erklärt Bettina Münch-Epple, Bildungsexpertin WWF Deutschland.

Katrin Rehak, Bereichsleiterin Wissenschaft der Robert Bosch Stiftung, fasst die Idee hinter der Videoreihe so zusammen: „Die YouTuber-Videos bringen wissenschaftliche Fakten genau dorthin, wo viele Jugendliche sich informieren. Sie geben ihnen zudem wichtige Tipps für den Alltag, wie sie nachhaltiger leben und die natürlichen Ressourcen schonen können.“

Von RND/so

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