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OZ Empor forciert Imagekampagne
Empor forciert Imagekampagne
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17:56 14.05.2019
Torhüter unter sich: Martin Pieckenhagen (47), Vorstand Sport des FC Hansa Rostock, und Junioren-Nationaltorhüter Leon Mehler (20) vom HC Empor Rostock.
Torhüter unter sich: Martin Pieckenhagen (47), Vorstand Sport des FC Hansa Rostock, und Junioren-Nationaltorhüter Leon Mehler (20) vom HC Empor Rostock. Quelle: FOTO: Felix Gensicke
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Rostock

Leon Mehler im Ostseestadion. Der Torhüter des HC Empor Rostock läuft mit dem Ball durch die Reihen der Westtribüne. Der 20-Jährige schaut zu Martin Pieckenhagen, der auf dem Rasen steht und ruft: „Piecke!“ Der frühere Schlussmann und jetzige Sportvorstand des FC Hansa bleibt stehen. Mehler wirft ihm den Ball zu. Pieckenhagen fängt und geht weiter. Dann posieren beide mit verschränkten Armen.

Es sind Szenen aus einem Trailer. Der Handball-Club forciert seine Kampagne „Empor. Echt Rostock.“ Ob Hansa, die MV Werften, Ospa, Weiße Flotte, Südstadt-Klinikum, das Dock Inn Hostel oder die Uni – täglich postet der Verein Video-Clips auf seiner Facebook-Seite. Auch auf einer LED-Bande in der Hansestadt sind sie zu sehen.

„Empor hat eine lange Tradition und gehört zu Rostock“, sagt Klubchef Tobias Woitendorf. Die Spieler seien bodenständig und authentisch. Sie gehen hier zur Schule, studieren, absolvieren eine Ausbildung oder arbeiten in dieser Stadt, fügt der 43 Jahre alte Touristiker hinzu.

Handball sei geprägt durch Leidenschaft, Energie und Teamgeist. Diese Tugenden werde von der jungen Mannschaft verkörpert, meint Woitendorf.

Die Clips sind mit den Handballern verbunden. Trainer Till Wiechers ist Kunde bei der Ospa, die sich als Hauptsponsor für Empor engagiert. Der Vater von Stefan Wilhelm war Werftarbeiter. Maximilian Schütze studiert Elektrotechnik an der Universität. Die Zwillinge Nick und Leon Witte besuchen ein Zwillingspaar im Südstadt-Klinikum, „wo die Wiege vieler Rostocker steht“, sagt Woitendorf.

Die Kampagne, die Ende März am Rande des Derbys gegen die Mecklenburger Stiere (26:17) gestartet wurde, soll immer weiter ausgebaut werden und das authentische Image von Empor vermitteln, kündigt der Vorstandsvorsitzende an. Am Sonntag werden am Rande des Handball-Knüllers gegen die HSG Krefeld (16.30 Uhr, Stadthalle) unter anderem erstmals Kapuzenshirts mit dem neuen Slogan „Empor. Echt Rostock.“ verkauft. Der Aufstieg wäre die perfekte Eigenwerbung.

Stefan Ehlers