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OZ FC Schönberg fühlt sich fit und will Sieg einfahren
FC Schönberg fühlt sich fit und will Sieg einfahren
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14:58 21.02.2019
Schönbergs Stürmer Hannes Komoss (M.) führt mit 21 Treffern die Torjägerliste in der Landesliga West an. Quelle: Foto: Jens Upahl
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Schönberg

Nach einer Vorbereitung mit Höhen, aber auch Tiefen glaubt Sportchef Sven Wittfot, dass die Mannschaft am Sonntag (14 Uhr), im ersten Spiel nach der Winterpause, fit genug ist, um mit einem Sieg gegen den SV Plate Platz eins der Landesliga West zu verteidigen. „Die Signale, die das Team in der Trainingswoche im Hinblick auf das Spiel gegen Plate gesendet hat, waren sehr positiv. Ich bin guter Dinge, dass die Spieler aus den Vergleichen in der Vorbereitung und den einen oder anderen Hinweis aus dem Trainerteam die richtigen Schlüsse gezogen haben.“

Trainer Thomas Manthey freut sich, „dass es nach fast drei Monaten endlich wieder losgeht“. Er verspricht: „Wir werden alles geben, um unseren Zuschauern ein spannendes Spiel zu zeigen.“ Noch wichtiger sei allerdings, das Spiel „erfolgreich zu gestalten“ – gegen Plate also zu gewinnen. Seit dem 14. Januar bereitet sich der FC Schönberg darauf vor. „Wir haben alles getan, um am Wochenende topfit zu sein“, so Manthey.

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In den sieben Testspielen gingen die Grün-Weißen drei Mal als Verlierer vom Platz. „Da muss man aber differenzieren und sich genau anschauen, gegen wen wir verloren haben“, betont Wittfot. Denn: „Wir haben uns in der Wintervorbereitung bewusst für Vergleiche mit starken, höherklassigen Gegnern entschieden. Von daher war uns schon bewusst, dass wir auch Spiele, wie zum Beispiel gegen den FC Mecklenburg Schwerin, verlieren werden.“ Wittfot weiß als ehemaliger Profi „dass man nur gegen starke Gegner lernen und sich weiterentwickeln kann.“ In der Sommerpause ging das Konzept auf. Schönberg steht auf Platz eins und will diesen Platz auch verteidigen, sagt Wittfot. „Wir starten als Tabellenführer ins Jahr 2019 und jeder will gegen uns natürlich gewinnen – das ist Fakt. Darauf müssen wir uns einstellen und diese Herausforderung annehmen.“ Ziel sei es laut Schönbergs Sportchef, ähnlich wie in der Hinrunde, zunächst von Spiel zu Spiel zu denken. „Wo wir dann am Ende der Saison landen, werden wir dann sehen. Zur Zeit denke ich aber, gibt es mit Warnemünde und Dynamo Schwerin zwei Teams, die uns in der Gesamtheit noch einen Tick voraus sind.“ Vor allem von Warnemünde ist Wittfot beeindruckt: „Die Ostseebadstädter haben eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die über viel individuelle Qualität verfügt. Ich denke, das diese Mannschaft vom Potential her noch etwas über uns anzusiedeln ist.“ Aufgrund der Heimstärke hat Wittfot aber auch Dynamo Schwerin auf dem Zettel, wenn es um den Aufstieg geht.

Personell kann Schönberg gegen Plate nach wie vor nicht aus dem Vollen schöpfen. Felix Kaben konnte diese Woche nicht mittrainieren. Nick Heymann verspürt nach seinem Kreuzbandriss noch Schmerzen im seinem operierten Knie. Und Sebastian Burmeister ist im Urlaub. „Ansonsten sind wir aber gut aufgestellt“, sagt Manthey, der den SV Plate, zurzeit auf Platz fünf der Landesliga West, „mit Sicherheit“ nicht unterschätzen wird. „Wir haben noch das Hinspiel in Erinnerung. Da war Plate ein sehr zweikampfstarker Gegner, meint der Trainer. Prunkstück der Gäste ist die Abwehr. Wie Schönberg hat Plate erst 16 Gegentore kassiert – Ligabestwert (mit Doberan). Plate hat auswärts schon vier Mal gewonnen. Die Grün-Weißen sind mit 21 Punkten aber die beste Heimmannschaft. „Die Spieler sind alle heiß auf das Spiel“, freut sich Manthey auf den Wiederanpfiff des Landesliga nach gut drei Monaten Pause und einer anstrengenden Vorbereitung.

Steffen Oldörp