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Fussball national Heynckes rechnet mit „Leckerbissen“ in Leverkusen
Fussball national Heynckes rechnet mit „Leckerbissen“ in Leverkusen
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12:48 16.04.2018
Bayern-Trainer Jupp Heynckes muss mit seinem Team in Leverkusen antreten.
Bayern-Trainer Jupp Heynckes muss mit seinem Team in Leverkusen antreten. Quelle: Sven Hoppe
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München

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes erwartet einen echten „Leckerbissen“ im DFB-Pokal-Halbfinale am Dienstag (20.45 Uhr) bei Bayer Leverkusen.

Zwei Mannschaften würden aufeinandertreffen, die einen „sehr gepflegten und attraktiven“ Fußball spielen, sagte Heynckes vor dem Duell mit seinem früheren Verein.

Der 72-Jährige bewertet die Vorschlussrunde zwar als „sehr schwierige Aufgabe“, der unbedingte Wille am Einzug ins Finale sei aber natürlich vorhanden. „Für den gesamten Verein, die Spieler, den Staff, ist es etwas Besonderes, am Pokalendspiel in Berlin teilzunehmen“, sagte Heynckes. „Jeder wünscht sich, dass man da wieder hinkommt. Nur ist noch ein Hindernis zu überwinden.“

Nach der perfekten Meisterschaft müssen die Münchner Triple-Jäger definitiv auf Arturo Vidal verzichten. Der defensive Mittelfeldspieler war beim Training im Rasen hängengeblieben und spürte einen Schmerz im rechten Knie. Vidal habe einen „freien Gelenkkörper im Knie“, berichtete Heynckes nun. Der 30-Jährige müsse sich in Augsburg einem kleinen Eingriff unterziehen lassen. Deshalb falle er „erstmal kurzfristig“ aus.

Wie lange Vidal fehlen wird, konnte Heynckes nicht sagen. Der Routinier sei „eine Kämpfernatur, er hat riesige Ambitionen“. Er werde alles „daran setzen, schnell wieder zu spielen.“ Vidal war zuletzt beim 2:1-Erfolg des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Sevilla am 4. April zum Einsatz gekommen. Seitdem fehlte er wegen einer Kapselreizung im Knie.

Zudem ist ein möglicher Einsatz von Corentin Tolisso nicht sicher. Der französische Mittelfeldspieler sei nach einem beim 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach erlittenen Bluterguss beeinträchtigt, berichtete Heynckes über den 23-Jährigen, der vor rund vier Wochen eine schwere Schienbeinprellung erlitten hatte.

dpa

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