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Fussball regional Kartenfestival: Vier Mal Rot in Lassan
Fussball regional Kartenfestival: Vier Mal Rot in Lassan
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00:00 19.04.2017
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Zinnowitz

In der Fußball-Kreisliga haben Eintracht Ahlbeck und der SV Ückeritz jeweils einen Dreier erkämpft. Leer ausgegangen ist der VSV Lassan. Überschattet wurde das Spiel in Lassan durch vier Rote Karten.

VSV Lassan – SV Eintracht Ahlbeck 1:2 (0:2). In der turbulenten Schlussphase dieser Partie geriet das Spielgeschehen der vorangegangenen 85 Minuten fast völlig in Vergessenheit.

Schiedsrichter Marcel Sadewasser zog viermal Rot. Einmal für Lassan, dreimal für Ahlbeck.

„Das ist ein Unding. Der Schiedsrichter hat selbst dazu beigetragen, dass das Ganze eskaliert ist. Er hat die Gesundheit meiner Spieler in vorhergehenden Szenen nicht geschützt, das Spiel laufen lassen. Es gab teilweise überharte Attacken seitens zweier Lassaner Spieler, die nur darauf ausgerichtet waren, den Gegenspieler zu verletzen. Da ist es dann zwar nicht schön, wenn unsere Spieler nicht ruhig geblieben sind, es ist aber einigermaßen verständlich“, ärgerte sich Ahlbecks Trainer Andreas Dumke.

Sein Kollege, Sven Breuhahn, lässt diese Aussage so nicht stehen. „Die Provokationen sind zumeist von den polnischen Spielen der Eintracht ausgegangen. Der Schiri ist lange ruhig geblieben. Erst als er offenbar beleidigt wurde und es eine Herausstellung eines Ahlbeckers gab, wurde es hektischer.“

Ahlbeck hatte die bessere erste Hälfte. Schon in der 8. Minute hätte Mike Speck Ahlbeck in Führung bringen können, er scheiterte aber an Lassans Torwart. Mit einem Doppelschlag (21./22.) gelang dann jedoch die 2:0-Führung durch Florian Bormann und Kamil Dankiewicz. Bis zur Pause trafen die Ahlbecker noch zweimal die Latte und hatten das Spiel im Griff. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel verkürzte Tilo Küster auf 1:2. Jetzt nahm die Partie Fahrt auf. Die Gastgeber, die „Morgenluft schnupperten“, so Breuhahn, wollten zumindest den Ausgleich.

Dann sah Christian Haufschild „Rot“. Er hatte beim Schiedsrichter reklamiert, nachdem er arg gefoult worden war. „Da wir jetzt in Überzahl waren, wollten wir unbedingt ein weiteres Tor“, sagt Breuhahn, der die Leistungen des Kontrahenten in der ersten Halbzeit durchaus anerkennt, aber auch die Chance gesehen hat, zu einem Punkt zu kommen. „In der Schlussphase gab es dann ein grobes Foul an einem unserer Spieler“, berichtet Breuhahn. Danach mussten Lassans Schadofske (Breuhahn: „Er wollte einen anderen Spieler schützen.“) und die Ahlbecker Polarzcyk und Dankiewicz nach einer Rangelei vom Feld.

SV Ückeritz – Blau-Weiß Greifswald II 1:0 (0:0). Nach einer endlos erscheinenden Nachspielzeit lagen sich die Ückeritzer in den Armen, hatten sie doch den Tabellenzweiten, Blau-Weiß Greifswald, verdient mit 1:0 bezwungen. „Das war ein schwer erkämpfter Sieg. Unsere Jungs haben einer Top-Leistung gezeigt“, lobte Paul Bensemann, der seinen Trainer-Nachfolger, Robert Stein, vertrat. Der eingewechselte Christian Bretzke brauchte nur fünf Minuten Anlaufzeit, um nach sehenswerter Vorarbeit von van Angern und N. Mehling das „goldene“ Tor (75.) zu machen. Im gesamten Spielverlauf machte der Tabellenvierte dem Favoriten das Leben schwer. Kapitän Freyher, D. Schultz, T. Schulz und die Brüder Mehling waren die Säulen eines aufopferungsvoll kämpfenden Teams. Als die Greifswalder in der Schlussphase alles nach vorn warfen, zeigte SVÜ-Keeper Doganay wiederholt sein ganzes Können.

A. Lünemann/r. Edelstein/b.belitz

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