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Fussball regional PSV-Trainer ruft Wochen der Wahrheit aus
Fussball regional PSV-Trainer ruft Wochen der Wahrheit aus
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00:00 28.04.2017
Der PSV Ribnitz-Damgarten, links Mittelfeldspieler Marc Kuster, benötigt im Abstiegskampf dringend Punkte. Im morgigen Gastspiel beim Laager SV soll möglichst eine Serie gestartet werden. Quelle: Foto: Marco Schwarz
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Ribnitz-Damgarten/Trinwillershagen

Für den PSV Ribnitz-Damgarten brechen in der Fußball-Landesliga Nord nun „die Wochen der Wahrheit“ an. So jedenfalls sieht Trainer Steven Oklitz die kommenden Aufgaben gegen die unmittelbare Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt. Dreimal in Folge muss sein Team auswärts antreten. Los geht es morgen mit dem Gastspiel der Bernsteinstädter beim Laager SV. Anpfiff ist um 15.00 Uhr. „Gegen Laage müssen wir nun eine Serie starten“, fordert Oklitz.

Allerdings weiß auch er, dass dies keine leichte Aufgabe für den PSV werden dürfte. „Der Gegner ist im Aufwind.“ Immerhin hat der LSV in den sechs Partien der Rückrunde zehn Punkte holen können, der PSV indes nur vier. Vor allem defensiv sind die Ribnitz-Damgartener anfällig. Mittlerweile haben sie mit 58 Gegentoren die schlechteste Bilanz der Liga in diesem Bereich. Zuletzt kassierten sie in Warnemünde sieben Tore. „Bei der aktuellen Auswärtsbilanz muss jetzt eine Reaktion der Mannschaft kommen“, hatte Oklitz nach der 3:7- Niederlage gefordert. Dabei lagen die Bernsteinstädter sogar mit 2:0 in Führung. „Von sieben Gegentoren bereiten wir sechs selber vor. Individuell war das Defensivverhalten ganz schwach“, haderte er mit dem letzten Auftritt seiner Mannschaft.

Gegen Laage erwartet der PSV-Trainer „Abstiegskampf pur“. Sein Team müsse sich endlich stabilisieren. „Andernfalls wird es die nächsten Pleiten geben. Die kommenden Spiele werden über die Abwehr entschieden“, ist Oklitz überzeugt.

Personell gibt es noch einige Baustellen. Der erfolgreichste Torjäger der Ribnitz-Damgartener, Adrian Kleinfeldt – mit 15 Treffern belegt er Platz zwei der Torjägerliste – verletzte sich beim Spiel in Warnemünde und wird laut Steven Oklitz noch zwei bis drei Wochen ausfallen, ebenso wie Max Levien. Fraglich sind aus beruflichen Gründen auch Niko Treptow und Sascha Cummerow. Dennoch weiß auch der Trainer, dass der PSV bei vier Punkten Rückstand auf den VfL Bergen, der derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, Zählbares aus Laage mitnehmen muss. Das Hinspiel hatte der PSV mit 3:2 für sich entscheiden können.

Während Ribnitz-Damgarten im Abstiegskampf noch Hoffnungen hat, ist die Situation beim Lokalrivalen SV Rot-Weiß Trinwillershagen fast schon aussichtslos. Zwar ist die Elf von Trainer Ronald Kohls bei zwölf Punkten Rückstand und noch sieben ausstehenden Spielen rechnerisch noch nicht abgestiegen. Doch an den Klassenerhalt glauben wohl nur noch die kühnsten Optimisten. Dennoch versichert der Coach, dass sein Team versuchen wird, „bis zum Saisonende alles zu geben“.

Am 20. Spieltag sind die Triner morgen zu Gast beim Tabellenachten der Landesliga Nord, dem Doberaner FC. Die Münsterstädter stecken ebenfalls noch mitten im Abstiegskampf. Anpfiff ist um 13.45

Uhr. In der Hinrunde mussten sich die Rot-Weißen mit 1:2 geschlagen geben.

20. Spieltag

Landesliga, Nord

Doberaner FC – Rot-Weiß Trin Sa., 13.45

Laager SV – PSV Ribnitz-Damg. Sa., 15.00

Anker Wismar II – Kühlungsborn Sa., 14.00

FSV BW GreifswaldVfL Bergen Sa., 14.00

Graal-Müritz – Greifswalder FC II Sa., 15.00

Bölkower SVGnoiener SV Sa., 15.00

RichtenbergSV Warnemünde So., 14.00

1.

Bölkower SV

19

42:11

43

2.

Gnoiener SV

19

54:22

40

3.

FSV Kühlungsborn

19

52:23

40

4.

SV Warnemünde

19

47:37

34

5.

Greifswalder FC II

19

40:27

33

6.

Anker Wismar II

19

39:30

29

7.

Blau-Weiß Greifswald

19

34:34

27

8.

Doberaner FC

19

31:30

25

9.

VfL Bergen

19

42:51

24

10.

TSV Graal-Müritz

19

26:43

23

11.

PSV Ribnitz-Damg.

19

42:58

20

12.

Laager SV

19

32:51

17

13.

RW Trinwillersh.

19

19:47

12

14.

Empor Richtenberg

19

11:47

7

Marco Schwarz

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