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Fussball regional Hansa-Coach: Spiel hat absolute Priorität
Fussball regional Hansa-Coach: Spiel hat absolute Priorität
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16:48 16.04.2019
War nach dem 1:2 gegen Abstiegskandidat Jena stinksauer: Hansa-Trainer Jens Härtel. Quelle: Foto: Lutz Bongarts
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Rostock

Auf dem Papier sieht es nach einer klaren Sache aus – doch die Aufgabe hat ihre Tücken. Denn vor dem Halbfinale im Fußball-Landespokal am Mittwoch (19.00 Uhr, Sportplatz Lankow) beim FC Mecklenburg Schwerin darf sich der FC Hansa keinen Ausrutscher mehr erlauben. Der vierte Platz in der 3. Liga (und damit der automatische Startplatz im DFB-Pokal) ist nach der jüngsten 1:2-Heimpleite gegen Jena ganz weit weg. Also können die Rostocker nur noch durch den Sieg im Landescup in den lukrativen deutschlandweiten Wettbewerb kommen.

Trainer Jens Härtel legt den ganzen Fokus auf das Duell beim Sechstligisten. „Das Spiel ist extrem wichtig für den Verein. Wir wollen in den DFB-Pokal. Von daher hat es absolute Priorität. Wenn wir das Spiel zu hundert Prozent seriös angehen und unsere Leistung auf den Platz bringen, sollten wir es auch gewinnen“, ist der Coach überzeugt vom Finaleinzug. Anfang März hatte er mit den Ostseestädtern das Viertelfinale beim 1. FC Neubrandenburg (3:0) souverän gemeistert. „Die haben auch versucht, uns ein Bein zustellen – was ihnen aber nicht gelungen ist. Wir müssen wieder den Takt vorgeben. Sowie wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen, kann es auch mal anders laufen.“

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Unliebsame Überraschungen hat der 49-Jährige in seiner Trainerkarriere schon erlebt. Und auch die Rostocker Fans haben den peinlichen Halbfinal-K.o. 2014 gegen Neubrandenburg oder die Zitterpartie vor zwei Jahren im Viertelfinale gegen den Greifswalder FC (3:2 im Elfmeterschießen) noch in unguter Erinnerung.

Um nicht noch einmal in die Bredouille zu kommen, hat Hansa die Schweriner Amateure sogar beobachtet. Am Dienstag wurden die Rostocker Profis zudem mit Videosequenzen auf die Partie eingestimmt. Nicht zur Verfügung stehen bei Hansa Vladimir Rankovic (Rückenbeschwerden), Marco Königs (Aufbautraining), Willi Evseev (Hand-OP) sowie die angeschlagenen Del-Angelo Williams und Max Reinthaler. Dagegen kann Lukas Scherff, der sich gegen Jena einer Fersenprellung erlitt, beim Wiedersehen mit seinem Heimatverein wohl dabeisein.

„Wir sind der Drittligist, der ranghöchste Verein im Land. Von daher ist der Pokalgewinn immer ein Muss. Alles andere wäre eine Enttäuschung“, macht Härtel die Ambitionen der Rostocker noch einmal unmissverständlich klar. Er ist überzeugt: „Grundsätzlich liegt es an uns.“

Kai Rehberg

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