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OZ Jetzt geht es im Pokal um Prämien für die Sieger
Jetzt geht es im Pokal um Prämien für die Sieger
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16:03 10.10.2019
Úm diese Trophäe geht es im Landespokal. Wer ihn gewinnt, erhält dann 125 000 Euro. Quelle: Johannes Weber
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Wismar

Mit dem FC Anker Wismar, dem FC Schönberg, Einheit Grevesmühlen und der SG Carlow stehen vier Fußball-Teams aus der Region in der 3. Landespokalrunde. Die Sieger, die ins Achtelfinale einziehen, erhalten dann erstmals eine Prämie. Das Geld kommt aus dem TV-Topf.

Pasewalker FV – FC Anker Wismar

Eine sehr weite Anreise hat der Verbandsligist FC Anker Wismar in dieser Runde vor sich. Nach den Spielen in Rehna (9:0) und in Papendorf (8:0) muss das Team von Trainer Christiano Dinalo Adigo nach Vorpommern reisen und wird am Sonnabend ab 14 Uhr vom Pasewalker FV erwartet. Die Gastgeber hatten in der ersten Hauptrunde ein Freilos gezogen, danach siegte die Elf des ehemaligen Torgelower Regional -und Oberligaspielers Daniel Pankau in Bölkow mit 4:3. Zum letzten Mal standen sich beide Teams im Mai 2010 gegenüber. Mit einem 6:0-Erfolg feierten die Hansestädter damals den dritten Aufstieg in die Amateur-Oberliga. Mit Dennis Martens steht morgen sogar noch ein Spieler wieder im Anker-Aufgebot, der damals dabei war. Inzwischen ist er mit 229 Partien Rekordspieler bei den Wismarern..

„Wir werden diese Begegnung genauso engagiert und konzentriert angehen, wie die beiden anderen Pokalbegegnungen zuvor auch. Natürlich besteht kein Zweifel daran, dass wir das Achtelfinale erreichen wollen“, sagt Adigo. Personell fehlen wird dem Anker-Trainer Guilherme Lima. Der Stürmer hat sich im letzten Verbandsligaspiel gegen den Grimmener SV den Fuß verletzt. Ein Fragezeichen steht noch hinter Ivanir Rodrigues, den Knieprobleme plagen. Dennoch geht der Verbandsliga-Spitzenreiter als Favorit in dieses Pokalspiel.

FC SchönbergSV Warnemünde

„Uns erwartet bestimmt ein packender Pokalfight“, freut Trainer Thomas Manthey auf die Partie des FC Schönberg gegen den SV Warnemünde am Sonntag. Ab 14 Uhr empfängt Landesliga-Tabellenführer Schönberg im heimischen Palmberg-Stadion den Verbandsliga-Aufsteiger aus Rostock. Beide Teams kennen sich sehr gut. In der vergangenen Saison standen sie sich als Rivalen in der Landesliga West gegenüber. Schönberg stand fast die gesamte Saison an der Tabellenspitze. Jubeln konnten aber die Warnemünder. Sie fingen die Grün-Weißen aus Nordwestmecklenburg auf den letzten Metern doch noch ab. Nach 30 Spieltagen hatte Warnemünde ein um sieben Treffer besseres Torverhältnis gegenüber dem FC 95. Schönbergs Coach Thomas Manthey und auch Sportchef Sven Wittfot sprechen trotz der Enttäuschung am Ende der Saison von einem verdienten Aufstieg des SV Warnemünde.

Anders als bei allen Spielen in der Landesliga West geht der FC Schönberg am Sonntag mal nicht als Favorit in die Partie. „Schon die Ligazugehörigkeit zeigt, dass wir nicht auf Augenhöhe sind“, sagt Sven Wittfot. Warnemünde präsentiert sich als Aufsteiger bislang stark in der Verbandsliga, steht mit vier Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen auf Rang acht. „Warnemünde hat sehr gute Einzelspieler“, spricht Trainer Manthey respektvoll über den Gegner, ergänzt aber: „Wir nehmen die Herausforderung aber natürlich an und hoffen, dass wir den Gegner ein wenig ärgern können.“ Auch Schönbergs Sportchef weiß um die Stärke der Gäste: „Wir müssen schon einen sehr guten Tag haben, um bestehen zu können.“

Einheit Grevesmühlen – Penzliner SV

“Ich freue mich über die Leistung meiner Mannschaft in den beiden bisherigen Pokalspielen. Wir sind der einzige Kreispokalsieger in der dritten Runde des Landespokals. Schon der 2:1-Sieg gegen Elmenhorst konnte nicht unbedingt erwartet werden“, so Einheit-Trainer Thomas Haese. „Mit der sehr angriffsstarken Penzliner Mannschaft haben wir einen sehr starken Gegner zugelost bekommen. Der Verbandsligist geht als klarer Favorit in diese Begegnung. Für meine Mannschaft ist diese Partie eine schöne Zugabe zum Punktspielalltag. Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen halten, vielleicht gelingt uns dann sogar die Überraschung”, fügt Haese noch hinzu. Die Partie auf dem Platz am Tannenberg wird am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen

SG Carlow1. FC Neubrandenburg

Die Rand-Schönberger sind im Sommer wegen des Aufstiegsverzichtes des TSV Empor Zarrentin in die Landesliga aufgestiegen und belegen einen Mittelfeldplatz. Nach einem Freilos in der 1. Runde hatte die SG Carlow danach den langjährigen Landesligisten SpVgg. Cambs/Leezen überraschend nach einem 1:2-Rückstand noch mit 3:2 bezwungen.

Am Sonnabend um 15 Uhr wird auf dem Platz an der Rehnaer Straße dann der Tabellenzweite der Verbandsliga, der 1. FC Neubrandenburg, zu Gast sein. Die Hausherren rechnen mit einem hohem Zuschauerzuspruch und hoffen auf eine Überraschung. Doch in diesem Spiel ist der Tabellenzweite der Verbandsliga klarer Favorit. Alles andere als ein Sieg der Neubrandenburger wäre mehr als eine Überraschung.

Von Peter Preuß, Andreas Kirsch und Steffen Oldörp