Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
OZ SSC Palmberg Schwerin: Zwei Top-Duelle vor den Playoffs

SSC Palmberg Schwerin: Zwei Top-Duelle vor den Playoffs

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:48 09.03.2021
Gehen optimistisch ins Bundesliga-Saisonfinale: Femke Stoltenborg, Anna Pogany, Patricia Nestler und Denise Imoudu (v.l.) vom SSC Palmberg Schwerin.  
Gehen optimistisch ins Bundesliga-Saisonfinale: Femke Stoltenborg, Anna Pogany, Patricia Nestler und Denise Imoudu (v.l.) vom SSC Palmberg Schwerin.   Quelle: Ecki Raff
Anzeige
Schwerin

Ausgeruht und mit der Euphorie des Pokalsiegs geht der SSC Palmberg Schwerin in die zwei abschließenden Bundesliga-Spiele. Am Donnerstag erwarten die Schwerinerinnen den Tabellenzweiten Dresdner SC zum Heimspiel (Beginn 18 Uhr). Am Sonnabend trifft der frischgebackene Pokalsieger und amtierende Supercup-Gewinner auf Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart (18 Uhr).

„Wir hatten drei Tage frei. Ich habe meine Familie in Radebeul bei Dresden besucht. Es war schön. Ich habe es sehr genossen“, berichtet Patrica Nestler. Am Montag sind die 19-jährige SSC-Libera und ihre Kolleginnen ins Training zurückgekehrt, um sich auf die beiden Top-Spiele der Liga vorzubereiten.

Mit einem Sieg gegen die Dresdnerinnen wäre dem SSC der 3. Platz nicht mehr zu nehmen, ehe am kommenden Mittwoch das ersten Viertelfinale um den Meistertitel stattfindet.

Für die Schlussphase der Vorrunde – die Schwerinerinnen können nicht mehr Zweiter werden, aber noch auf den vierten Platz abrutschen – geben sich die Norddeutschen kämpferisch: „Für uns ist es immer wichtig, auf gutem Niveau spielen. Wir wollen fit und erfolgreich in die Playoffs starten“, verdeutlichte Trainer Felix Koslowski am Dienstag.

Den DSC hat Schwerin in dieser Saison im Supercup und im Pokal-Halbfinale bezwungen. In der Liga setzte es im Januar aber eine 0:3-Auswärtsniederlage. „Wir konnten zu dem Zeitpunkt nicht aus dem Vollen schöpfen. Aber wir sind physisch besser und unser Selbstbewusstsein ist wieder größer geworden“, beschrieb Koslowski die Entwicklung seit dem Spiel am 20. Januar.

Mögliche Gegner der Schwerinerinnen im Viertelfinale, das im Modus „Best of Three“ gespielt wird, sind Vilsbiburg und Suhl. Der SSC muss in jedem Fall am kommenden Mittwoch auswärts antreten und bestreitet dann ein oder zwei Heimspiele in Folge. Der Modus wurde coronabedingt angepasst, um die Reisen zu minimieren.

Von Christian Lüsch