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OZ Hansa Rostock: Pieckenhagen und Härtel machen Druck
Hansa Rostock: Pieckenhagen und Härtel machen Druck
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16:26 07.11.2019
Hansa-Trainer Jens Härtel (l.) und Sportvorstand Martin Pieckenhagen waren mit der Einstellung der Mannschaft in Jena nicht zufrieden. Quelle: Lutz Bongarts
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Rostock

Erst das Schlusslicht, jetzt der Tabellenführer: Eine Woche nach der Auswärtspleite gegen Carl Zeiss Jena will der FC Hansa am Sonnabend (14 Uhr) zu Hause gegen den MSV Duisburg wieder ein anderes Gesicht zeigen. Zuvor waren die Rostocker fast zweieinhalb Monate in acht Spielen ungeschlagen geblieben. „In Jena waren wir nicht bei hundert Prozent, das haben wir kritisch ausgewertet“, sagt Trainer Jens Härtel und fordert gemeinsam mit Sportvorstand Martin Pieckenhagen eine deutliche Steigerung gegen den Tabellenführer aus dem Ruhrpott.

Die Partie in Jena sei zwar „kein Grottenspiel“ gewesen, aber „es ist ganz klar, dass wir eine Reaktion der Mannschaft erwarten“, sagt Härtel: „Wenn wir gegen Duisburg etwas mitnehmen wollen, müssen wir in puncto Zweikampfintensität eine deutliche Schippe drauflegen.“ Dass Duisburg als Tabellenführer ins Ostseestadion kommt, sei „für uns natürlich ein Anreiz“, sagt Sportchef Pieckenhagen: „Nach dem Spiel in Jena ist die Mannschaft sauer auf sich selbst, dass sie nicht das Gesicht gezeigt hat, das sie zeigen kann. Das können wir gegen Duisburg wieder geraderücken.“

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Dass der Zweitligaabsteiger verwundbar ist, zeigen die bisher vier Saisonniederlagen (in Ingolstadt, Mannheim und Chemnitz sowie zu Hause gegen Meppen). „Die haben sich den Aufstieg auf die Fahne geschrieben und machen ihre Sache gut“, sagt der Ex-Duisburger Pieckenhagen (1994-96).

Für Härtel könnte das 1:3 von Jena auch etwas Positives bewirken, „wenn wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Niederlagen schärfen die Sinne“. Respekt hat der Coach vor allem vor der Offensive der Duisburger, die mit 31 Toren am häufigsten getroffen haben, und Liga-Topschütze Moritz Stoppelkamp (elf Treffer). „Trotzdem sollten wir in der Lage sein, sie zu schlagen.“

Von Sönke Fröbe