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Sportbuzzer Seawolves verabschieden sich mit Fanfest
Sportbuzzer Seawolves verabschieden sich mit Fanfest
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17:34 16.04.2019
Yannick Anzuluni und seine Teamkollegen verabschieden sich am Donnerstag von ihren Fans. Quelle: Foto: Gunnar Rosenow
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Rostock

Es dauerte nur knapp eine Minute, bis Seawolves-Hallensprecher André Jürgens am Montagabend nach der 85:91 (48:47)-Pleite der Rostock Seawolves gegen die Hamburg Towers und dem damit verbundenen Saisonaus die passenden Worte der Aufmunterung an das Publikum fand. „Liebe Seawolves-Fans, auch wenn ihr enttäuscht seid: Lasst uns gemeinsam darüber freuen, was wir alles erreicht haben. Wir können erhobenen Hauptes in die Saisonpause gehen“, brachte es der Vorstandsvorsitzende des Stammvereines EBC Rostock auf den Punkt.

Denn trotz der dritten Play-off-Pleite gegen die Towers in der Best-of-five-Serie und dem verpassten Entscheidungsspiel haben die Ostseestädter nahezu alle Ziele erreicht, die man sich als Aufsteiger hätte vorstellen können. Dazu gehört der frühzeitige Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A, eine bärenstarke Hauptrunde, die sie auf Platz fünf und mit der Teilnahme an der Meisterrunde beendeten sowie eine leidenschaftlich geführte Viertelfinal-Serie gegen die Hamburger – einem der Aufstiegsfavoriten.

Jürgens Frust hielt sich daher in Grenzen. „Nach einer Niederlage ist man immer enttäuscht. Aber wir haben den Fans eine starke erste Saison in der Pro A und tolle Play-off-Partien gezeigt. Zudem konnten wir den Hamburgern bis zum Schluss die Stirn bieten. Der Stolz über das Geschaffte überwiegt“ sagt der Klubchef.

Selbst Hamburgs Trainer Mike Taylor kam nach der Partie ins Schwärmen, stimmte eine Lobeshymne auf seinen Kontrahenten an. „Was Rostock im ersten Jahr geleistet hat, verdient größten Respekt. Sie haben auf einem hohen Level agiert. Das Nordderby zwischen unseren Teams war Werbung für den Basketball in Deutschland“, schwärmte der US-Amerikaner.

Doch all das Lob ändert nichts an dem bitteren Saison-Aus für die Seewölfe. Am Donnerstag kommt das Team dann ein letztes Mal bei einem Fanfest zusammen. Von 16.30 bis 18.30 Uhr wollen sich Spieler und Verantwortliche vor dem Restaurant „Zum Alten Fritz“ im Rostocker Stadthafen bei ihren Anhängern bedanken.

René Warning

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