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Sportbuzzer Seawolves scheiden aus Play-offs aus
Sportbuzzer Seawolves scheiden aus Play-offs aus
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23:03 15.04.2019
Traurige Gesichter bei den Seawolves: Für den Aufsteiger ist die Saison vorbei. Quelle: Foto: Gunnar Rosenow
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Rostock

Direkt mit dem Schlusspfiff gab es für die Rostock Seawolves stehende Ovationen. Die Basketball-Fans bejubelten ein Wahnsinnsspiel gegen die Hamburg Towers und eine kämpferische Leistung ihrer Equipe in der vierten Play-off-Partie der 2. Bundesliga. Leider war es auch ein Applaus des Trostspendens und des Danke sagens. Dank dafür, dass die Seewölfe ihren Fans einen spektakulären Abend bescherten. Denn trotz einer leidenschaftlichen Vorstellung verloren die Ostseestädter gegen die Türme 85:91 (48:47) und scheiden nach der dritten Niederlage gegen die Hamburger in der Best-of-five-Serie im Viertelfinale der Meisterrunde aus.

Den Spielern der Seawolves war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Wir sind alle traurig, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wir waren so nahe dran, zu gewinnen und haben es dann noch aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Tom Alte, der mit Tränen zu kämpfen hatte.

Teamkollege Yannick Anzuluni zeigte sich wehmütig. Der Deutsch-Kanadier hatte kürzlich seinen Rücktritt als Basketballer angekündigt. Für ihn war es damit das letzte Spiel als Profi und im Trikot der Seawolves. „Ich wollte unbedingt das fünfte Spiel erreichen, aber es hat nicht gereicht. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Schade, dass es jetzt vorbei ist“, sagte der Flügelspieler.

Seine Seawolves waren durch den 1:2-Rückstand in der Serie zum Siegen verdammt. Und von Anfang an zeigte sich der Aufsteiger in starker Verfassung, startete mit einem 11:3 (4.) in die Partie. Doch wie erwartet war auch der Kontrahent aus Hamburg in guter Form, verkürzte bis zur ersten Viertelpause auf einen Zähler (22:23).

Direkt nach Wiederanpfiff gab es dann besorgte Mienen bei den Seawolves. Spielmacher Tony Hicks verletzte sich am Fuß, konnte zunächst nicht weitermachen. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken. Es entwickelte sich ein Spitzenspiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Die Seawolves zeigten phasenweise überragende Spielzüge, erzielten eindrucksvolle Punkte. Die Gäste waren von der Drei-Punkte-Linie gefährlich und verwandelten 25 von 29 Freiwürfen.

Auch nach der Halbzeit blieb es spannend. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Auch die Fans lieferten sich auf den Rängen ein umkämpftes Duell. Denn die etwa 50 Anhänger aus Hamburg machten gehörig Radau. Die Heim-Fans hingegen bejubelten jeden Treffer frenetisch, schrien sich beinahe die Seele aus dem Leib. Es war ein unfassbares Basketball-Spektakel, wie es wohl in Rostock nur selten zu sehen war. Doch in der Schlussphase hatten die Hamburger die besseren Nerven. Zwar führten die Seawolves zwei Minuten vor Schluss mit 81:77, doch die Towers nutzten kleinere Fehler der Gastgeber und brachten den dritten Sieg der Serie clever unter Dach und Fach.

Seawolves-Manager Jens Hakanowitz war hin- und hergerissen. „Auf der einen Seite bin ich enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind. Auf der anderen Seite haben wir eine tolle Saison gespielt und können stolz auf das Geleistete sein“, sagte der Deutsch-Däne.

Während für die Seawolves die Saison vorbei ist, treffen die Hamburg Towers im Halbfinale nun auf die Chemnitz Niners.

Seawolves: Hicks 21 Punkte/ 3 Rebounds, Harris 21/2, Anzuluni 13/3, Alte 11/8, Clay 8/2, Bogdanov 7/2, Jost 4/3, Talbert 0/1, Cardenas, Frazier, Bryant.

René Warning und Oliver Behn

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