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FC Hansa Bahnmitarbeiter: Randale hätte vermieden werden können
Sportbuzzer FC Hansa Bahnmitarbeiter: Randale hätte vermieden werden können
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13:40 07.05.2014
Sechs Hubschrauber der Bundespolizei waren am Samstag wegen der Auseinandersetzungen zwischen Hansa- und Hertha-Fans in Schwerin im Einsatz. Quelle: Cornelia Meerkatz
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Schwerin

Nach den schweren Krawallen von Fußballanhängern auf dem Schweriner Hauptbahnhof am vergangenen Sonnabend gibt es Kritik an der Taktik der Bundespolizei: „Warum wurden die beiden Fangruppen nicht auf verschiedenen Bahnhöfen ausgesetzt?“, fragt ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn, der namentlich nicht genannt werden will. Nach Meinung des Mannes, der sich auf den Strecken auskennt, hätte der teure Einsatz vermieden werden können.

Die Rostocker kamen mit einem Zug aus Erfurt, die Berliner mit einem aus Bremen, als sie in Schwerin die Züge wechseln mussten. Dabei kam es laut Polizei zu Ausschreitungen vonseiten der Hansa-Anhänger. Für den Einsatz flog die Bundespolizei eine Hundertschaft mit sechs Hubschraubern aus Bonn ein. Kosten: mehr als 140 000 Euro.

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„Man kann niemanden am Ein- oder Aussteigen hindern, wenn keine konkrete Gefahr gegeben ist“, erklärt die Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Rostock, Erika Krause-Schöne. Eine „abstrakte Gefahr“ reiche nicht aus: „Das wäre Freiheitsberaubung.“



Axel Meyer

Hintergrund: Bei den Randalen am Schweriner Hauptbahnhof musste die Bundespolizei eine Hundertschaft mit sechs Hubschraubern aus Nordrhein-Westfalen einfliegen.

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