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FC Hansa Nach Niederlage: Hansa richtet Blick nach vorn
Sportbuzzer FC Hansa Nach Niederlage: Hansa richtet Blick nach vorn
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16:43 18.08.2015
Die Hansa-Spieler Marcel Schuhen, Halili Savran und Steven Ruprecht sind nach der Niederlage gegen Bielefeld enttäuscht.
Die Hansa-Spieler Marcel Schuhen, Halili Savran und Steven Ruprecht sind nach der Niederlage gegen Bielefeld enttäuscht. Quelle: Lutz Bongarts
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Rostock

Sechs Spiele hintereinander waren die Drittliga-Fußballer des FC Hansa Rostock ungeschlagen, hatten sich mit drei Siegen in Folge von der Abstiegszone abgesetzt. Deshalb war die Enttäuschung nach der unglücklichen 2:3-Niederlage am Sonnabend bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld riesengroß. Die Rostocker hatten stark gekämpft, dem Favoriten lange Paroli geboten, doch kurz vor Schluss kassierten sie noch den entscheidenen Gegentreffer (88.).

„Es war ein Spiel, das in Erinnerung bleibt, denn es war viel drin“, verdeutlichte Steven Ruprecht. „Wir sind traurig, dass wir nichts mitnehmen. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, meinte der lange Innenverteidiger (1,96 Meter) kurz nach Spielschluss. Hansas Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang schmolz nach der ersten Niederlage im Jahre 2015 auf drei Punkte, weil die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt zeitgleich punktete. Mainz 05 II besiegte überraschend Dynamo Dresden (1:0), Sonnenhof Großaspach (1:1 gegen Münster) und Dortmund II (0:0 in Köln) spielten remis.

Damit ist klar: Hansa (16., 31 Punkte) braucht am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen Aufsteiger Fortuna Köln (13., 38) einen Sieg, um nicht wieder ganz tief unten reinzurutschen. Steven Ruprecht richtete den Blick deshalb schnell wieder nach vorn. „Die Niederlage wird uns nicht aus der Bahn werfen. Wir sind gefestigter als in der Hinrunde und können auf die Leistung in Bielefeld aufbauen“, sagte der 27-Jährige. Für Hansa-Coach Karsten Baumann ist die Partie gegen Fortuna „ein Knackpunktspiel.“ Der 45-Jährige ist überzeugt: „Wir werden in den nächsten Wochen stabil sein.“ Weil dies allein aber nicht reichen wird, fordert der Fußballlehrer: „Wir müssen dabei auch punkten, das ist wichtig."



Tommy Bastian