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Fussball regional 0,87 Sekunden Vorsprung – Ole Hohensee ist Ruder-Meister
Sportbuzzer Fußball Fussball regional 0,87 Sekunden Vorsprung – Ole Hohensee ist Ruder-Meister
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16:58 12.09.2019
Ole Hohensee auf Schlag holte sich mit Partner Birk Lübbert (Schwerin) den Sieg beim Bundeswettbewerb im Doppelzweier. Quelle: verein
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München

Mindestens Platz zwei beim Bundeswettbewerb hatte Ole Hohensee nach dem gewonnenen Landesmeistertitel vor knapp zweieinhalb Monaten ausgegeben. Den Worten hat das Talent des Stralsunder Ruder-Clubs nun eindrucksvoll Taten folgen lassen. Bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse 12 bis 14 schnappte sich Ole mit seinem Schweriner Partner Birk Lübbert Gold. Nach 1000 Metern überquerte der Stralsunder Doppelzweier die Ziellinie auf der Regattastrecke in München 0,87 Sekunden vor dem Boot aus Hannover – Herzschlagfinale.

„Auf den ersten 500 Metern waren alle auf Augenhöhe, man hat kein Boot hinter sich gesehen. Im Endspurt habe ich dann das gelbe Heck der Konkurrenz immer weiter zurückfallen sehen“, berichtet Ole, der im Zielbereich noch keine Gewissheit über den Rennausgang hatte. „Nach dem Rennen musste ich erstmal durchatmen. Erst auf dem Siegersteg, als wir beglückwünscht wurden, habe ich mich dann gefreut.“

Mädchen-Zweier übertrifft eigene Erwartungen

Eine überraschend starke Leistung haben auch Tabea Wittenburg und Tia Häusler beim Bundeswettbewerb gezeigt. Die Mädchencrew vom Sund ergatterte Silber in der bayrischen Landeshauptstadt. Dabei profitierten sie von ihrer guten Kondition. „Wir waren eigentlich immer Vierter, aber die anderen sind irgendwann langsamer geworden“, sagt Tia achselzuckend. „Wir hatten uns das A-Finale vorgenommen und uns auf Platz 3 oder 4 eingestellt.“

Das sie noch mehr erreichen können, zeigte schon der Qualifikationslauf am Vortag. Beim Bundeswettbewerb entscheidet das Abschneiden über 3000 Meter über die Lauf-Einordnung der Boote auf der Bundeswettfahrt (1000 m). Bereits beim langen Kanten schafften es Tia und Tabea auf Platz zwei von insgesamt 16 Booten der Zwölf- und 13-Jährigen.

„Die beiden haben sich über 1000 Meter nochmal gesteigert“, lobt Trainer Uwe Breitsprecher. Auch Ole und Birk hatten auf der langen Regatta schon angedeutet, dass sie zu den Favoriten um den nationalen Titel zählen. Zehn Sekunden brachten die MV-Starter zwischen sich und die Konkurrenz. „Das war klar, dass Ole und Birk über 3000 Meter nochmal stärker sind“, meint Breitsprecher, dessen Fazit gewohnt nüchtern ausfiel: „Sportlich war alles gut.“

Meisterschaftserfahrung für Ruder-Neuling

Während Ole und Tia (als Steuerfrau) schon im vergangenen Jahr Bundeswettbewerbsluft schnuppern durften, ging Gregor Stoll erstmals bei den nationalen Meisterschaften an den Start. Er rudert erst seit rund neun Monaten und hatte sich vor Kurzem in Greifswald prompt für den nationalen Entscheid im Einer qualifiziert. In München ging es für ihn erst einmal darum, Erfahrung zu sammeln. „Das kann man so sagen. Einfach mitrudern“, bestätigt Gregor. „München hat sehr viel Spaß gemacht.“

Über 3000 Meter qualifizierte sich der Ruder-Neuling für das D-Finale, wurde dort im 5er-Feld Vierter und ließ einen MV-Rivalen hinter sich. Ziel erreicht. „Ich wollte vor meinem Ribnitzer Konkurrenten Felix Baartz landen. So gesehen, hat alles gepasst“, freut sich Gregor.

300 Gramm zu viel

Etwas ärgerlich verliefen die Meisterschaften für Anne Winkler. Die 14-Jährige hatte beim offiziellen Wiegen die Grenze für Leichtgewichte (52,5 kg) um 300 Gramm überschritten, durfte somit nicht in die Medaillenjagd eingreifen. „Der Bundeswettbewerb war in diesem Jahr sehr spät. Nach zwei Monaten Ferien ist es schwer für Leichtgewichte, ihr Gewicht zu halten“, bemerkt Trainer Breitsprecher.

„Wir haben Anne trotzdem angefeuert“, sagt Tabea Wittenburg. Denn die Stralsunderin durfte außer Wertung mitrudern. Für sie reichte es im Einer zu Platz vier im C-Finale.

Der letzte große Wettkampf der Saison steht den Stralsunder Ruder-Assen noch bevor. Sie wollen beim Bundesfinale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in knapp zwei Wochen in Berlin die nächsten Medaillen sammeln.

Von Horst Schreiber

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