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Fussball regional 1860 Stralsund empfängt schwächstes Auswärtsteam
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1860 Stralsund empfängt schwächstes Auswärtsteam

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17:23 27.02.2020
Im Hinspiel blieben Simon Gurlt (l.) und seine Stralsunder Sieger über Marcus Bischoffs SG. 7:2 endete der Vergleich im Sommer. Quelle: foto: Ronald Krumbholz
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Stralsund/Richtenberg

Das beste Auswärtsteam der Fußball Landesliga Ost trifft auf das schlechteste – „Pech“ nur für den TSV 1860 Stralsund, dass es die SG Karlsburg/Züssow zuhause empfängt. Denn auf dem heimischen Geläuf tun sich die Stralsunder Kicker bedeutend schwerer als in der Fremde. Daher will der Verbandsliga-Absteiger gegen den auswärts noch punktlosen Gegner die Heimbilanz (je drei Siege, Unentschieden und Niederlagen) aufpolieren. „Die Bilanz ist relativ egal. Wir wollen einfach das Spiel gewinnen!“, gibt Trainer Robin Baarhs aus.

Und der Tabellenfünfte ist heiß, nach dem Auftaktsieg zur Restrunde in Greifswald nachzulegen. Die anvisierte Top 4 ist vor Augen. Dafür legten Kapitän Steffen Pompe und seine Teamkollegen im Training einen Zahn zu. „Wir haben das forciert, aber der gesteigerte Ehrgeiz im Vergleich zur Vorwoche kam auch aus dem Eigenantrieb der Mannschaft“, analysiert Baarhs. „Das Schöne für uns als Trainerteam ist, der Konkurrenzdruck ist groß.“

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Den kommenden Gegner kennt Baarhs nur aus einem Testspiel gegen Prohn, denn im Hinspiel war der Chefcoach nicht dabei. „Ich denke, wir sind fitter“, deutet der Stralsunder an. Zudem beobachteten die TSV-Spieler Marten Bergmann und Moritz Schumann die SG beim Restrundenauftakt am vergangenen Sonntag in Richtenberg. „Sie haben – zumindest in der ersten Hälfte – versucht, das Spiel über das Zentrum fußballerisch aufzuziehen. Ganz selten haben sie über die Außen agiert. Immer wieder wurde Stürmer Marcus Bischoff gesucht“, weiß Bergmann zu berichten. Der Spielmacher des TSV ist „sehr guter Dinge“, einen „Heim-Dreier“ einfahren zu können.

Während die Stralsunder im Duell gegen den Vorletzten Favorit sind, geht die SG Empor Richtenberg als Außenseiter in den 18. Spieltag. Der Landesklasse-Aufsteiger muss parallel beim Ligaprimus bestehen (14 Uhr). Der VFC Anklam meldete sich beeindruckend aus der Winterpause zurück, schoss den FSV Blau-Weiß Greifswald mit 8:1 ab – der zweithöchste Sieg dieser Spielzeit in der Landesliga Ost. Die Anklamer sind seit acht Spielen ungeschlagen. Erst dreimal gingen sie als Verlierer vom Platz – zum Beispiel in Richtenberg. Im Hinspiel reichte ein Thomas-Boljahn-Treffer zum umkämpften Sieg. Der Stürmer kann wird diesmal aber nicht eingreifen können.

Von Niklas Kunkel