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Fussball regional 1860 Stralsund verliert wichtiges Duell im Abstiegskampf
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19:05 07.04.2019
Stralsunds Übungsleiter Robin Baarhs war nach der Niederlage in Malchin enttäuscht vom Auftreten seiner Elf. Quelle: foto: Johannes Weber
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Malchin/Stralsund

Der Höhenflug des TSV 1860 Stralsund ist endgültig gestoppt. Eine Woche nach dem 1:6 beim Verbandsliga-Spitzenreiter kassierten die Fußballer vom Sund erneut zu viele Gegentore und mussten sich gegen den FSV Malchin mit 3:5 geschlagen geben. Mit einem Sieg hätten sich die Stralsunder bis auf sechs Punkte von einem Abstiegsplätze entfernen können, stattdessen rutschen sie an Malchin vorbei auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nur ein Zähler trennt den TSV von der Abstiegszone.

„Das waren leidenschaftslose 90 Minuten“, brachte es 1860-Trainer Robin Baarhs auf den Punkt. „Die richtige Einstellung zu diesem wichtigen Spiel hat gefehlt, wir haben die Aggressivität vermissen lassen. Jeder ist gefühlt einen Schritt weniger gegangen.“

In einer munteren Anfangsphase brachte Michael Lindberg die Gäste in Front. Sein Schuss senkte sich über Malchins Schlussmann René Schnarr ins Netz (8.). Die Antwort kam per Slapstick: Einen Pass von Ben Fischer ins Sturmzentrum verpasste der Malchiner Angreifer, doch auch Abwehrmann Steffen Pompe und Torhüter Alexander Gernetzki berührten den Ball nicht mehr, so kullerte das Spielgerät zum Ausgleich ins Tor (10.). Malchin war bei Einwürfen am gefährlichsten. Einer führte zur ersten FSV-Führung. Der weite Ball in den Strafraum wurde zunächst geklärt, Jakob Wagenknecht machte ihn wieder scharf, Hannes Jähnke köpfte freistehend aus kurzer Distanz ein (13.). Doch Kevin Kutz krönte ein tolles Solo mit einem satt getroffenen Fernschuss zum postwendenden Ausgleich (15.).

Nach dem Seitenwechsel war Ben Fischer nach einer Ecke am kurzen Pfosten zur Stelle, als drei umstehende Stralsunder den Ball nicht aus der Gefahrenzone beförderten – 3:2 (53.). „Wir haben uns die Dinger quasi selbst reingelegt“, ärgerte sich Baarhs. Fortan war Stralsund bemüht, den erneuten Ausgleich zu machen, doch es fehlte an effektiven Ideen. Nur einmal kam Gefahr auf, als der schnelle Lindberg zur Grundlinie durchbrach und Kutz im Zentrum um Haaresbreite verpasste.

Die Räume in der Stralsunder Hintermannschaft nutzte Malchin zum Kontern. Mehmet Yildiz (81.) und Jähnke (90.+2) waren jeweils zur Stelle. Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn als der aufgerückte Pompe zwischenzeitlich auf 3:4 verkürzte (88.) waren nur von kurzer Dauer.

Zwar haben die Stralsunder bislang in jedem Spiel 2019 getroffen, zuletzt aber auch elf Gegentore bekommen. Von einem Rückschritt zu Defensivleistungen aus der Hinserie, in der es häufiger mehr als sechs Regentore regnete, will Baarhs aber nichts wissen. „Wir sollten die elf Gegentoren aus den vergangenen zwei Spielen nicht überbewerten. Aber es ist Fakt, dass wir uns defensiv wieder strecken müssen. Wenn wir so weiterverteidigen, gibt es gegen Boizenburg wieder auf die Nuss.“

Die SG Aufbau ist am Sonnabend nächster Gegner in der Primus Arena. Vor dem Duell mit dem Tabellen-Elften will der Übungsleiter das Anlaufverhalten und Aufbauspiel seiner Mannschaft verbessern.

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