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Fussball regional 2:3 gegen Mecklenburg Schwerin: 1860 Stralsund für harten Kampf nicht belohnt
Sportbuzzer Fußball Fussball regional 2:3 gegen Mecklenburg Schwerin: 1860 Stralsund für harten Kampf nicht belohnt
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19:20 28.04.2019
Robin Baarhs ist trotz fünf Pleiten in Folge optimistisch im Kampf um den Klassenerhalt. Quelle: foto: Horst Schreiber
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Stralsund

Die Verbandsliga-Fußballer des TSV 1860 Stralsund warfen am Sonnabend wie schon vor zwei Wochen zuhause gegen Aufbau Boizenburg (0:1) in der Schlussphase alles nach vorn – und wieder hat es nichts genutzt. Der Tabellen-14. stand nach dem 2:3 gegen Mecklenburg Schwerin erneut mit leeren Händen da. „Schade“, fasste 1860-Trainer Robin Baarhs die knappe Niederlage gegen den Oberliga-Absteiger in einem Wort zusammen. Dann ergänzte er noch: „Schwerin hat schon verdient gewonnen. Ein Unentschieden hätten wir uns hart erkämpft.“

Die Stralsunder agierten über 90 Minuten defensiv diszipliniert, attackierten erst in der eigenen Hälfte, um den Schwerinern den Raum für Diagonalbälle hinter die Abwehr zu nehmen. Dennoch versuchte es der FCM mit viel Spritzigkeit und Seitenverlagerungen. Zunächst wurden zwei aussichtsreiche Angriffe der Gäste wegen Abseits zurückgepfiffen, doch dann belohnte Thorben Wurr das Schweriner Powerplay (17.).

Die Hausherren brauchten ein bisschen, bis sie selbst nach vorn dachten. In der 39. Minute überspielten sie die hochstehende Defensive der Gäste, Simon Gurlt lief allen davon und schloss zum Ausgleich ab. Nach dem Seitenwechsel gab’s ein ähnliches Spiel wie zu Beginn: Die Gäste wollten eine schnelle Entscheidung. Und wieder klappte es. Wurr setzte sich beim Eckball durch, köpfte zum 2:1 ein (49.). Vier Minuten später spielte es der Favorit auch auf engstem Raum im Strafraum stark aus, und Jelto Reuter schloss sehenswert per Direktabnahme nach Rückpass von der Grundlinie ab.

Diesmal kam die Antwort prompt. Keine 60 Sekunden später wurde Michael Lindberg geschickt, der auf Stürmerkollege Kevin Kutz querlegte – nur noch 2:3 (53.). „Danach hatten wir noch zwei, drei gute Kontermöglichkeiten“, meinte Baarhs. Kutz scheiterte beispielsweise am Pfosten. Aber auch die Schweriner vergaben Chancen und musste so bis zum Schluss zittern.

Doch das 2:3 blieb bestehen, und so muss der TSV im Saisonendspurt weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Stralsunder stehen fünf Spiele vor Schluss einen Punkt und einen Platz vor den Abstiegsrängen. Allerdings ist noch nicht klar, ob Rang 14 zum Ligaverbleib reicht. Sollte neben dem Malchower SV ein weiterer Club aus MV aus der Oberliga absteigen, müssen aus der Verbandsliga drei Teams runter.

TSV: Gernetzki – Schuldt, Klockzien (83. Hartz), Wollny, Pompe, Bergmann, Gurlt (83. Scholz), Niemann (69. Magel), Lindberg, Kutz. Tore: 0:1, 1:2 Wurr (17., 49.), 1:1 Gurlt (39.), 1:3 Reuter (53.), 2:3 Kutz (53.).

Das Restprogramm

TSV 1860 Stralsund muss noch gegen den TSV Bützow (A, morgen, 19.30 Uhr), den SV Pastow (H, 4. Mai), den Rostocker FC (A, 11. Mai), den Grimmener SV (H, 18. Mai), den FSV Kühlungsborn (A, 1. Juni) antreten.

„Es gibt vom Papier her leichtere Restprogramme. Schon allein, weil wir dreimal auswärts ranmüssen“, sagt Trainer Robin Baarhs. Schwerster Gegner wird für ihn der momentane Tabellenzweite SV Pastow. „Wir haben auch noch ein schönes Derby gegen Grimmen. Bis dahin muss der Klassenverbleib eingetütet sein.“ Optimistisch für dieses stimmt Vorhaben stimmt Baarhs die gezeigte Einstellung gegen den FC Mecklenburg Schwerin und die Trainingsbeteiligung. „Alle ziehen weiter voll mit.“ Baarhs’ prognostizierter Tabellenplatz am Saisonende: 13

Niklas Kunkel

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