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Fussball regional 2:9 – 1860 Stralsund geht beim 1. FCN unter
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14:53 22.04.2019
Kevin Kutz traf wie schon im Hinspiel gegen den 1. FCN. Quelle: foto: Kunkel
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Neubrandenburg

Wieder einmal gerieten die Verbandsliga-Kicker des TSV 1860 Stralsund unter die Räder. Neun Tore musste 1860 am Sonnabend beim 1. FC Neubrandenburg schlucken. Nach der 2:9-Pleite haben die Sundstädter bereits 96 Gegentreffer nach 24 Spielen kassiert. „Klar kannst du gegen eine Spitzenmannschaft wie Neubrandenburg verlieren aber am Samstag fehlte am Ende die Leidenschaft in der Defensive, die Bereitschaft, mit allen Mitteln zu verteidigen und letztlich so eine Packung zu verhindern“, haderte Stralsunds Trainer Robin Baarhs, der seine Abwehrkette im Vergleich zur Vorwoche komplett umbauen musste.

Dabei hätte es für seine Truppe ganz anders laufen können. Die erste große Gelegenheit gehörte nämlich dem TSV. Kevin Kutz tankte sich in den Neubrandenburger Strafraum, sein Querpass vor Torhüter Jonas Wünsche wurde zunächst geblockt, der Nachschuss ging aber über das Tor. Danach drückte der 1. FCN. Die ersten beiden Abschlüsse gingen noch neben das Tor, dann verwertete Ben Grotian eine Stralsund Kopfballabwehr zur Führung (14.) und eröffnete so die Torejagd. Vor dem 2:0 bekam die Hintermannschaft nach einer Ecke den Ball nicht geklärt, Tom Kliefoth bugsierte das Spielgerät über die Linie (22.). Es war sein erster von vier Treffern an diesem Tag. Zwei weitere folgten noch vor der Pause (34., 38.) und auch Michael Freyer erhöhte für den Gastgeber vor dem Kabinengang. Der Lauf des Tabellendritten wurde nur von einer guten Stralsunder Kombination unterbrochen: Daniel Hartz steckte zwischen zwei Verteidigern für Michael Lindberg durch, dessen Querpass Kevin Kutz zum zwischenzeitlichen 1:4 über die Linie drückte.

Kurz nach Wiederanpfiff ein ähnliches Zusammenspiel: Lindberg flankte flach von rechts in den Fünfmeterraum, wo Kutz den Fuß hinhielt und auf 2:5 verkürzt (47.). Die Hoffnungen auf eine Aufholjagd wurde aber im Keim erstickt, weil Justin Schultze nur zwei Minuten später den alten Abstand wiederherstellte. In der Folge vergab Neubrandenburg einige weitere Hochkaräter und Stralsund war im gegnerischen Strafraum nicht zielstrebig genug. Ein Eigentor von Simon Gurlt (62.), erneut Tom Kliefoth (78.) und Daniel Nawotke (87.) besorgten den Endstand.

„Man muss anerkennen, dass Neubrandenburg gerade in Sachen Spritzigkeit in der Offensive einfach eine Klasse besser war“, konsternierte Baarhs. Für seine Schützlinge steht die nächste defensive Belastungsprobe vor der Tür. Am Sonnabend kommt Mecklenburg Schwerin in die Primus Arena. Im Hinspiel setzte es die historische 0:14-Pleite.

Niklas Kunkel

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