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Fussball regional 40-Tore-Marke geknackt: Talente-Trio wirbelt in Stralsunder Offensive
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19:04 07.04.2019
Die Stralsunder B-Junioren Levi Ohm, Jacob Philippen und Paul Sternke (v.l.) sorgen in Verbandsliga für Furore. Quelle: foto: Horst Schreiber
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Stralsund

Jacob Philippen und Paul Sternke haben schon wieder getroffen. Beim hart erkämpfen 4:3-Erfolg gegen den Vorletzten FSV Bentwisch markierte Philippen das erste, Sternke das letzte Tor für die B-Junioren des TSV 1860 Stralsund. Zusammen mit Levi Ohm schießt das Trio, das zusammen 40 Saisontore erzielt hat, derzeit die Verbandsliga kurz und klein. acht der anderen zwölf Ligateams haben insgesamt weniger Buden gemacht, als die drei Stralsunder.„Toreschießen konnte ich schon immer am besten“, zuckt Sternke beinahe hilflos mit den Achseln. „Aber wir haben auch Glück, dass wir so gute Vorlagen bekommen“, ergänzt Philippen diplomatisch.

Die beiden fühlen sich in der Offensive pudelwohl, Sternke spielt sogar lieber hinter Philippen im Mittelfeld. In der Defensive würden sie sich hingegen hilflos vorkommen. „Ich glaube, ich würde die Bälle in der Abwehr nur wegbolzen“, lacht Philippen. „Ich wüsste gar nicht, wo ich hinlaufen sollte“, gesteht Sternke seine Defensivschwächen. Dafür kann sich das Duo umso mehr im Angriff auszeichnen. In der Rückrunde kommt es noch mehr auf die beiden an, denn der drittbeste Schütze Levi Ohm ist seit Dezember mit einem Meniskusriss für den Rest der Spielzeit außer Gefecht gesetzt.

Philippen, Sternke und Ohm kennen sich seit frühen Fußballtagen. Zunächst waren sie allerdings Konkurrenten. Sternke hat mit vier Jahren beim FC Pommern angefangen, Ohm war zunächst beim SV Prohner Wiek. Philippen wechselte erst mit neun Jahren von Handball zum Ball am Fuß, ging erst zum PSV, dann Stralsunder FC. Zwischenzeitlich haben die beiden ein Jahr älteren Sternke und Ohm zur Probe beim FC Hansa trainiert. Zwei Jahre lang fuhr Sternke zweimal pro Woche nach Rostock. Die Zeit war hart für ihn. „Damals hatte Fußball nicht wirklich Bock gemacht. Ich hatte keine Lust aufs Training“, gesteht der 17-Jährige.

Mit neuem Spaß am Fußball führen Sternke und Co. ihren TSV momentan auf den Bronzerang in der Tabelle. „Mit so einer guten Platzierung hatte ich vor der Saison nicht gerechnet, weil wir fast komplett aus dem jüngeren Jahrgang bestehen“, sagt Philippen. Sternke ergänzt mit einem Grinsen: „Aber ich bin zufrieden mit uns.“ Das Team von Trainer Martin Hartmann ist gespickt mit Talente des 2003er-Jahrgangs, wie Philippen, der in der vergangenen C-Junioren-Spielzeit noch Verbandsligameister wurde. Auch gegen Bentwisch standen nur drei ältere Spieler auf dem Platz.

Einen internen Torjäger-Wettbewerb fechten die Drei übrigens nicht aus. Ohm (11 Saisontore) könnte ihn verletzungsbedingt sowieso nicht mehr gewinnen. „Ich glaube, dass Jacob (16/Red.) am Ende mehr Tore macht. Ich gönne es ihm“, meint Sternke (13).

Horst Schreiber

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