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Fussball regional 800 Athleten bei 40. Usedom-Marathon
Sportbuzzer Fußball Fussball regional 800 Athleten bei 40. Usedom-Marathon
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13:01 09.09.2019
Stefan Hendtke (28, SC Potsdam) mit der Startnummer 676 konnte sich am Samstag den Sieg beim 29. Usedom-Halbmarathon sichern Quelle: Ronald Krumbholz
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Wolgast/Swinemünde

Der 40. Usedom-Marathon brachte den Veranstaltern auch neue Rekorde: Allein über die volle Distanz von Swinemünde nach Wolgast gingen 315 Männer und Frauen an den Start. Der 29. Halbmarathon zählte ganze 382 Läufer. Besonders attraktiv war der kurze Kanten in diesem Jahr für Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern. Die heimischen Sportler konnten nämlich Punkte für den Wettstreit um den „Laufcup MV“ erringen. Mit den 20 Teams, die beim vierten Mixed-Staffel-Rennen teilnahmen, gingen am Wochenende insgesamt rund 800 Athleten auf der Sonneninsel an den Start.

Internationale Sportler dominieren Usedom-Marathon

In den Einzelkonkurrenzen bestätigte der Pole Maciej Lucyk mit einer Zeit von 2:41:56h seine Top-Leistungen aus den vorhergehenden Jahren. Mit dem Sieg beim Jubiläumslauf hat er den Usedom-Marathon bereits zum sechsten Mal gewonnen. Der erste Deutsche im Ziel war 17 Minuten später der Berliner Henning Ahlert.Zum ersten mal dabei und doch bei den Frauen direkt auf Platz 1 war Evgeniia Zhgir. Die Russin, die in Prag lebt, ist extra „auf Grund des ausgezeichneten Rufes des Usedom-Marathons“ angereist.

Deutsche Läufer holen kurzen Kanten und Mixed-Staffel

Auf dem langen Kanten waren zudem 20 Staffeln mit je fünf Läufern unterwegs. Hier holten sich die Lokalmatadore vom SV Motor Wolgast (Heike Grunow, Carmen Siewert, Margit Brüssow, Hartmut Specht, Gerfried Brüssow) mit einer Zeit von 3:15:45h den Tagessieg.Den 29. Halbmarathon entschied der Potsdamer Stefan Hendtke für sich. 1:10:33h benötigte der 28-jährige für den Rundkurs.

Die rund 800 Teilnehmer kamen in diesem Jahr aus ganz Deutschland, Polen, Großbritannien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden – sehr zur Freude von Manfred Hoppach. „Es hat wieder Riesen-Spaß gemacht und alles reibungslos funktioniert, dank auch der über 200 Helfer“, sagt der Chef-Organisator des Usedom-Marathon.

Manfred Hoppach (70), Vorsitzender des Usedom-Marathon e.V. Wolgast Quelle: Ronald Krumbholz

Interview: Er ist seit 2002 der Vorsitzende des Usedom-Marathon e.V. Wolgast. Für den 70-jährigen ist die Organisation des Lauf-Events sowohl eine Berufung, als auch eine Herzensangelegenheit. 5 Fragen an Manfred Hoppach:

Herr Hoppach – Sie sind seit 17 Jahren der Hauptverantwortliche für den Usedom-Marathon. Was begeistert Sie so an diesem Event?

Ich bin hier geboren, ich lebe hier, das ist meine Heimat. Und ich denke für die Stadt Wolgast ist das das größte sportliche Highlight hier in der Region. Ich möchte dazu beitragen, das weiter zu pflegen und auszubauen – das ist mein Ziel.

Sind sie selbst schon einmal mitgelaufen?

Nein leider ist es nie dazu gekommen. Ich bin seit 1989 in die Organisation involviert –seit 2002 bin ich Vorsitzender des Vereins und damit Hauptverantwortlicher. Da hat man an dem Tag anderes zu tun. Es war mal angedacht, dass ich zusammen mit dem polnischen Verantwortlichen beim Halbmarathon antrete – aber ich denke, das wird nichts mehr.

Wie begeht der Verein das Jubiläum?

Für uns ist das heute in erster Linie eine Dankeschön-Veranstaltung. Wir möchten allen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren Dank sagen. Dafür haben wir ein schönes Zusammensein mit Buffet organisiert. Außerdem spenden wir in diesem Jahr für jeden Läufer 1 Euro an die Kinderkrebshilfe in Greifswald.

Hat der Usedom-Marathon auch ein Anliegen abseits des Sportlichen?

Wir möchten in erster Linie die Jugend für den Laufsport begeistern. Gern würden wir hierfür auch kürzere Strecken anbieten – dafür fehlen uns aber die Helfer. Dabei haben wir hier um Wolgast noch viele weitere, schöne Strecken. Natürlich geht es bei der Veranstaltung auch darum die sportliche Zusammenarbeit mit der polnischen Seite zu pflegen.

Stichwort Helfer-Mangel: Wie ist der Verein denn für die Zukunft aufgestellt?

Wir sind derzeit nur neun Leute im Verein. Die Großteil davon ist bereits im Rentenalter. Wir suchen händeringend Nachwuchs. Dafür muss man aber Zeit einplanen, denn: die Veranstaltung ist größer als der Marathon. Eigentlich sind wir das ganze Jahr über am planen.

Von Ralf Edelstein und Alexander Kruggel

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