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Bündnis der Sportvereine in MV für Hilfe gegen Corona-Folgen Kommentar Hansa Rostock Seawolves Empor Stiere

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22:22 20.05.2020
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Rostock

Hansa, Empor, Seawolves und all die anderen: Jeder der acht Klubs, die sich jetzt verbündet haben, hat für sich einen guten Klang. Sie alle stehen für attraktiven Sport, für Events mit starke Emotionen, für eine große Fangemeinde. Was oft unterschätzt oder gar vergessen wird: Sie alle sind auch Unternehmen, Arbeitgeber und Steuerzahler.

In der Zeit vor Corona waren die Top-Vereine häufig Rivalen. Sie kämpften in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld oft um die Gunst der gleichen Sponsoren – und um die Gunst der Zuschauer. Denn viele sportbegeisterte Menschen in MV müssen abwägen, wo sie ihr Geld ausgeben. Um sich Erstliga-Volleyball in Schwerin, Zweitliga-Basketball und Drittliga-Fußball in Rostock anzuschauen, ist das Portemonnaie oft zu dünn.

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Die Klubs haben gleichermaßen mit den Corona-Folgen zu kämpfen: keine Spiele, keine Zuschauer, keine Einnahmen. Ohne Hilfe gehen bei allen früher oder später die Lichter aus.

Es war klug, dass die Chefs der Sportvereine der Politik ihre Bitte um Hilfe gemeinsam vortragen. Jeder für sich hat Argumente. Gemeinsam in einem Bündnis vorgetragen, können sie nicht überhört werden.

Von Christian Lüsch

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