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Fussball regional Eckball direkt verwandelt: Grimmen unterliegt Schwerin
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13:27 25.08.2019
Nico Wehlitz will jetzt für die „Erste“ des GSV treffen. Quelle: foto: Horst Schreiber
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Schwerin

Das ist bitter! Die Verbandsliga-Fußballer des Grimmener SV haben dem selbsternannten Liga-Favoriten FC Mecklenburg Schwerin 90 Minuten lang alles abverlangt, doch eine direkt verwandelte Ecke von Tim Queckenstedt zog den Trebelstädter nach rund einer Stunde den Zahn. Beim entscheidenden Gegentor kam Marcel Max am kurzen Pfosten nicht hoch genug und Torhüter Carl Claas zu spät, sodass sich der Ball ins kurze Eck drehte. 0:1 – Der GSV zog, wie schon in der Woche zuvor gegen Güstrow (2:3), gegen ein Topteam der Liga nur knapp den Kürzeren.

„Wir haben Zement angerührt ohne Ende. Aufgrund des Kampfes wäre ein Punkt verdient gewesen“, meint Nico Wehlitz. „Aber hinten heraus hat uns das nötige Glück gefehlt.“ Wehlitz durfte mit seiner Einwechslung kurz nach dem Gegentor seine ersten Verbandsliga-Minuten absolvieren. Eine hochkarätige Chance konnten er und seine Angriffskollegen allerdings nicht mehr kreieren. Mecklenburg Schwerin blieb die gesamte Spielzeit tonangebend. „Der Einsatz war cool, hat Spaß gemacht“, freute sich der Stürmer dennoch über sein Debüt.

Während der Vorbereitung hatte sich Top-Torjäger der GSV-Reserve dem Konkurrenzkampf der Verbandsliga-Elf gestellt. „Christian Bockhahn hatte mich nach der vergangenen Saison gefragt, ob ich es machen will. Für mich war wichtig, dass ich Spielzeit, egal in welchem Team bekomme. Ich wollte nie einer sein, der nur mittänzelt und für’s Abschlussspiel im Training auffüllt“, sagt Wehlitz.

Die ersten 25 Minuten auf Verbandsliga-Rasen hat er am Sonnabend bekommen. Allerdings musste Wehlitz, der sich als Stoß- oder hängender Stürmer am wohlsten fühlt, dafür auf die Außen ausweichen. „Auf meinen eigentlichen Positionen habe ich Stephan Rambow oder Tom Müller vor mir. Das sind Kaliber, an denen man nicht so einfach vorbeikommt“, beschreibt Wehlitz, der sich deshalb auch auf dem Flügel empfehlen will.

Doch nicht nur mannschaftsintern ist die Konkurrenz für den 28-Jährigen gewachsen. Auch die Gegner aus Schwerin, Neubrandenburg, Wismar und Rostock sind jetzt ein paar Nummern härter. „Körperlich und spielerisch geht’s in der Verbandsliga natürlich ganz anders zur Sache. Aber das ist der Anreiz! Zudem fetzen Stadien wie in Schwerin“, erzählt Wehlitz beeindruckt.

Was nach seinem Verbandsliga-Debüt noch fehlt, sind Punkte. Zwar hat der GSV schon einen „Dreier“ eingefahren. In Bützow gehörte Wehlitz aber noch nicht mit zum Kader. Der Stürmer ist aber überzeugt davon, dass die nächsten Zähler bald folgen werden. „Wenn man die Ergebnisse gegen Güstrow und Schwerin liest, haben wir uns schon Respekt bei den Favoriten erarbeitet“, hofft Wehlitz. Das wird sich am Freitag zeigen. Dann gastiert Oberliga-Absteiger Malchower SV im Sportforum.

FCM: Böttcher – Gstettner, El Challouf (76. Köhn), Queckenstedt, Laumann, Wurr, Kabashaj (65. Hube), Witkwoski, Cunrady, Werder (69. Studier), Pekgür.

GSV: Claas – Tilse, Rambow, Vit, Max (89. Wollenburg), Müller, Bläsing, Schmidt, Thesenvitz, Beutin (65. Wehlitz), Berndt (81. Wascher).

Tor: 1:0 Queckenstedt (62.).

Von Horst Schreiber

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