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Fussball regional Es werde Licht – Hansa Rostock baut Flutlichtmasten nach
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07:51 04.12.2019
Die vier Flutlichtmasten sind zu einem charakteristischen Erkennungszeichen des Rostocker Ostseestadions geworden. Quelle: FOTOS (S): Lutz Bongarts
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Rostock

Die Mitglieder des FC Hansa Rostock haben am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung den Weg für eine neue Flutlichtanlage für das Ostseestadion freigemacht. Mit einer Dreiviertel-Mehrheit plädierten sie für einen originalgetreuen Nachbau der bestehenden Masten. Die OSTSEE-ZEITUNG beantwortet alle wichtigen Fragen zum großen Investitionsvorhaben des Fußballvereins.

Warum ist der Neubau notwendig?

Die Flutlichtmasten wurden 1970 errichtet. Seitdem sind sie nicht grundlegend saniert worden. Bei der TÜV-Untersuchung im Jahr 2014 wurde eine Betriebserlaubnis bis 2025 erteilt. In einem Gesamtgutachten, das der Verein 2018 in Auftrag gab, wird davon ausgegangen, dass die Masten nicht zu sanieren sind.

Welche Varianten standen zur Debatte?

In der Mitgliederversammlung wurden mehrere Varianten vorgestellt, die die „Arbeitsgemeinschaft Flutlichtmasten“ des Vereins geprüft und zusammengestellt hatte. Im Gremium vertreten waren Vorstandschef Robert Marien, der Aufsichtsratsvorsitzende Günter Fett, sachkundige Vereinsmitglieder und -beiräte sowie ein externer Experte. Laut Satzung hätte der Klub die Mitglieder nicht abstimmen lassen müssen. „Es ist ein emotionales Thema. Wir wollen Demokratie leben“, begründete Klubchef Marien.

Bei allen vier zur Abstimmung gestellten Varianten handelte es sich um schlanke und moderne Konstruktionen, die den vorhandenen Masten sehr ähnlich sind. Darunter waren Gitter- und runde Konstruktionen. „Mir wäre die Sanierung der vorhandenen Masten am liebsten gewesen, wenn der Preis okay und das Risiko beherrschbar gewesen wären“, sagte Hansa-Vorstandschef Robert Ma­rien. Hansa hatte für Machbarkeitsstudien, die sich mit der Sanierung beschäftigten, rund 90 000 Euro ausgegeben.

Drei Viertel der Mitglieder, die am Sonntag an der Abstimmung teilnahmen, entschieden sich für den originalgetreuen Nachbau der vorhandenen Masten. Die neuen Masten werden rund 56 Meter hoch sein, etwa 18 Tonnen schwer und über 232 LED-Strahler verfügen.

Mit welchen Kosten rechnet der Verein?

Ein erstes Angebot, das dem FC Hansa vorliegt, summiert sich auf 2,63 Millionen Euro.

Wie geht es weiter?

Noch im Dezember wird Hansa Anbieter anschreiben, um weitere Angebote einzuholen. Ab Ende Januar kommenden Jahres sind Gespräche mit den Bietern geplant, die bis März ausgewertet sein sollen. Dann wird entschieden, welches Unternehmen den Zuschlag erhält. Geplant ist, mit einem Generalunternehmer zu arbeiten.

Wann soll Baubeginn sein? Wie läuft der Bau?

Nach Abschluss der Planungs- und Genehmigungsphase könnten im März 2023 die gewaltigen Fundamente gegossen werden. Danach werden die Masten errichtet und die Lichttechnik installiert.

Die alten Masten werden zuvor noch nicht demontiert. Hansa möchte vorsorgen, falls es zu Verzögerungen kommt. Läuft alles nach Plan, wird die alte Flutlichtanlage zwischen Juli und September 2023 zurückgebaut. Was mit ihr passiert, steht noch nicht fest.

Von Christian Lüsch

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