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Fussball regional Ex-Trainer Jens Dowe gewinnt mit RFC gegen Stralsund
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14:19 12.05.2019
Szene aus dem Hinspiel: Stralsunds Michael Lindberg im Zweikampf gegen Rostocks Felix Dojahn Quelle: Horst Schreiber
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Rostock

Kein Befreiungsschlag im Abstiegskampf für den TSV 1860 Stralsund. Die Verbandsliga-Fußballer mussten sich beim Rostocker FC nach einem frühen und zwei späten Toren mit 0:3 geschlagen geben. „Der Kampf meiner Jungs war wieder richtig klasse, aber wir waren nicht gefährlich genug vor dem Tor. Deshalb geht der Sieg für den RFC auch in Ordnung. Ein Punkt wäre natürlich schön gewesen“, bilanzierte Trainer Robin Baarhs.

Seine Elf geriet nach sieben Minuten in Rückstand. Martin Pett spielte von der Mittellinie einen Diagonalball, der per Kopf zu Tony-Glen Siegmund ins Zentrum geleitet wurde. Der Stürmer nahm den Ball mit der Brust mit und versenkte zum 1:0. „Wir haben die Schaltzentrale Pett nicht aus dem Spiel bekommen“, nannte Baarhs einen Knackpunkt im Spiel. Seine zentralen Mittelfeldspieler waren dafür zuständig neben den eheamligen Regionalligakicker auch Kapitän Christian Rosenkranz kalt zustellen. Das gelang größtenteils.

Kurz vor der Pause hatten die Hausherren Glück, als der Elfmeterpfiff nach einer Grätsche von Schlussmann Tobias Werk von hinten in Kevin Kutz ausblieb. Dann rettete der RFC im Verbund einen Kutz-Abschluss vor der Linie.

„In der zweiten Hälfte waren wir dann nicht mehr so griffig“, musste Baarhs eingestehen. Dennoch hielten die Stralsunder der Spiel lange offen, auch weil Schlussmann Alexander Gernetzki zweimal stark parierte. Als die Schlussphase begann, wurde Abwehrrecke Martin Röpke ins Sturmzentrum beordert. Kurz darauf klingelte es vorentscheidend im Stralsunder Kasten. Die TSV-Defensive wurde ausgehebelt und Aram Khachatryan verwertete einen Querpass zum 2:0 (82.). Siegmund machte nach Steilpasse Pett den Deckel drauf (86.).

Für die Rostocker war es der dritte Sieg in Folge ohne Gegentor. Sie müssen am Sonnabend zum TSV-Abstiegskonkurrent FSV Malchin. Die Stralsunder erwarten den Grimmener SV, der zuhause 0:3 gegen FC Förderkader verlor. „Die Ausgangslage hat sich nicht verändert, weil im Tabellenkeller nichts passiert ist“, beruhigt Baarhs vor dem Derby. RFC:Werk – Ben-Cadi, Krause, Mosch, Dojahn, Pett, Rosenkranz (78. Patzenhauer), Schewe, Grube (57. Khachatryan), Nehls (46. Greger), Siegmund TSV:Gernetzki – Schuldt (46. Magel), Röpke, Brockmann (87. Klockzien), Scholz, Pompe, Bergmann, Metzentin (66. Metzentin) Gurlt, Lindberg, Kutz Tore:1:0, 3:0 Siegmund (7., 86.), 2:0 Khachatryan (82.)

Niklas Kunkel

Der Verbandsligist unterliegt gegen den Tabellenachbarn nach frühen Gegentor mit 0:3. Chancen waren beim GSV Mangelware. Dennoch ist eine weitere Saison in der obersten Spielklasse des Landes gesichert, weil auch die Konkurrenz patzt.

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