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Fussball regional Hansa-Trainer Härtel: „Das darf uns nicht nochmal passieren!“
Sportbuzzer Fußball Fussball regional Hansa-Trainer Härtel: „Das darf uns nicht nochmal passieren!“
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17:29 28.11.2019
Hansa-Trainer Jens Härtel am Donnerstag im Gespräch mit seiner Mannschaft. Quelle: Foto: Lutz Bongarts
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Rostock

Die Botschaft, die Hansa-Trainer Jens Härtel am Donnerstag bei der Pressekonferenz verkündete, war unmissverständlich: „Das darf uns nicht noch mal passieren!“, forderte der 50-Jährige.

Härtel hätte bei der Gesprächsrunde gern länger mehr über das bevorstehende Heimspiel gegen die Würzburger Kickers (Sonnabend, 14 Uhr) gesprochen. Stattdessen musste er viele Fragen beantworten, in denen es um die blamable Vorstellung und Ursachen für die 0:2-Niederlage am vergangenen Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern ging.

„Der Frust sitzt noch im Nacken. Wir haben die Kaiserslautern-Partie intensiv ausgewertet“, berichtete der Coach. Er selbst sei wegen der Leistung „erschrocken, unzufrieden und enttäuscht“ gewesen. Die Aufarbeitung der Fehler habe länger als gewöhnlich gedauert, erzählte der Trainer. Vieles sei im Spiel nicht so gelaufen, wie es sich die Mannschaft vorgenommen hatte. „Wir haben die Fehler in der langen Videoanalyse klar angesprochen. Die Spieler haben sich dazu geäußert“, ging Härtel ins Detail.

Hansa wird das Duell gegen Würzburg mit personellen Veränderungen angehen. Nach dem Ausfall von Nikolas Nartey, der wegen eines Innenbandrisses im rechten Fußgelenk in den vier verbleibenden Spielen bis zum Jahresende nicht mehr zum Einsatz kommen kann, wird wohl Korbinian Vollmann von Beginn an spielen. Der 26 Jahre alte Mittelfeldmann mit Zweitliga-Erfahrung war in Kaiserslautern in der zweiten Halbzeit zum Einsatz gekommen, ohne sich auszeichnen zu können (OZ-Note 4).

Hoffnung auf die Rückkehr in den Kader machte Härtel Lukas Scherff. Der 23-Jährige hatte sich am 13. April im Heimspiel gegen Jena einen Kreuzbandriss zugezogen und seitdem kein Spiel mehr in Hansas Profiteam bestritten. Am vergangenen Wochenende gab Scherff beim 3:1-Auswärtssieg der Rostocker Oberliga-Mannschaft in Stendal sein Comeback und erzielte einen Treffer.

Schmerzlich vermisst wird weiterhin Kai Bülow als Stabilisator des Hansa-Spiels. Härtel: „Kai hat kein schwaches Spiel gemacht. Er war ein Anker, auf den man sich verlassen konnte.“

Er geht davon aus, dass sowohl Bülow als auch Nartey mit ins Trainingslager in die Türkei reisen werden. Bei Osman Atilgan (Leistenprobleme) müsse man abwarten, wie die Entwicklung verlaufe. Die Hanseaten beziehen vom 5. bis 12. Januar ihr Wintercamp in Belek.

Trotz der drei Niederlagen in Folge: Am Sonnabend erwartet Hansa erneut bis zu 12 000 Zuschauer im Ostseestadion. „Über die Unterstützung der Fans konnten wir uns nicht beschweren. Es tut weh, dass wir den Leuten für den Aufwand, den sie betrieben haben, nichts zurückgeben konnten“, bedauert Härtel und hofft auf Besserung: „Es liegt an der Mannschaft, eine bessere Leistung zu zeigen und das Spiel zu gewinnen.“

Auf das Duell gegen Würzburg sind die Hanseaten bestens eingestimmt. Die Würzburger treffen stets mit zwei Wochen Vorlauf auf Hansas Kontrahenten. Insofern haben die Spieler viele Sequenzen aller Ligapartien mit Würzburger Beteiligung gesehen. Über die Ambitionen des Gegners lässt Härtel keinen Zweifel aufkommen: „Die haben in dieser Woche scharf trainiert, werden hierherkommen und alles rausknallen, was sie haben.“

Von Christian Lüsch

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